Visionen von dir..

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Fr Jul 23, 2010 2:32 am

Heyy Leutee =)
Das nächste Kapitel ist von mir mehr oder weniger erträumt worden und ich wollte es unbedingt einbringen weil ich dachte das es passen könnte
Ich hoffe es gefällt euch ^^
viel spass beim lesen


!!!WICHTIG!!!
Auch an die vielen Schwarzleser unter euch Bitte macht auch mit ^^
Zum Thema Willkommenszeremonie: Was stellt ihr euch denn persönlich darunter vor?
Ich bin noch ein wenig unschlüssig was ich da genau machen soll wenn ich ehrlich bin, also wäre ich froh wenn ihr eure Ideen einbringen würdet
Dessen Idee mir besonders gut gefällt, derjenige bekommt von mir ein Kapitel gewidmet ^^

Vielen Dank


_______________________

zuerst oben lesen bitte ^^

Kapitel 7

…kann mir das einer verdenken?! Jeder der diesen Schleimscheiss isst bekommt sofort das Bedürfnis kotzen zu gehen, das weiss ich!
Auch Bill, der noch einen Haufen Vegetarischen Fras auf dem Teller hat, sieht mich angewidert an… Jetzt hab ichs bei ihm eh versaut… Kann mir ja scheiss egal sein!
Aber.. ist es irgendwie nicht… Ich will die Zeit zurück drehn. Auf dann wo ich weder gekifft, gesprayt, geklaut oder sonst irgendwie Probleme mit den Bullen hatte… Und wenn das nicht geht.. Dann wenigstens auf dann wo ich auf all die peinlichen Scheiss Sachen, die mir hier bis jetzt passiert sind, vorbereitet bin. Und ich sie verhindern kann..!

Jaa… Jetzt lachen sie wieder alle über mich… Darauf hab ich aber jetzt echt keinen Bock… Mir egal wer das hier weg wischt, dieser jenige wird jedenfalls nicht Tom Kaulitz heissen!
Das Geld da auf dem Tisch ist mit momentan auch sowas von scheiss egal.
Ich will nur noch weg hier…
Also steh ich auf, sehe mich noch mal um damit ich überhaupt den Ausgang dieser grossen, vollen Cafeteria finde, und verlasse sie. Alleine. Dachte ich jedenfalls…

„Hey! Du! Warte mal!“
Ich drehe mich um und sehe wie mir jemand nachrennt. Um es dieser Person, die sich schon sie mühe macht sich wegen mir zu bewegen, einfacher zu machen bleibe ich stehen.
„Alles in Ordnung mit dir?“ fragt er. Und schon kann ich meine Augen nicht mehr von seinen abwenden. Dafür sind sie viel zu schöön.
„Ja.. sicher..“ antworte ich ein wenig verlegen.
„Sicher? Sah ja nicht gerade schön aus vorhin…“
„Ach nee..“ darauf wär ich jetzt echt NIIIIIIIE gekommen!!
„Fies von denen dich einfach aus zu lachen… Ich denke, bei dem Fras den sie dir vorgesetzt hatten, hätte sich echt jeder übergeben… Mir wurde ja schon alleine vom Anblick schlecht…“
„Ach weißt du, es hat bei weitem nicht so scheusslich ausgesehn, wies geschmeckt hat…“
„Hmm… Ich bin übrigens Bill!“
„Tom…“
„Weisst du überhaupt wo du hier grad lang läufst?“
Nicht wirklich, aber das muss der ja nicht wissen!
„Sicher!“
„Ach ja? Wohin denn?“
„Äähm…“
„Soll ich dir mal zeigen, wo hier was zu finden ist?“
Er ist ja schon irgendwie… Nett…
„Okay, wenn du willst..“

Also laufen wir zusammen quer über den Schulhof, und Bill zeigt mir wo die Toiletten, Duschen, Schulzimmer, die Küche, die Turnhalle, der Swimmingpool usw. zu finden sind.
„Die Küche, oder besser gesagt die Vorratskammer ist immer verschlossen, aber wenn du Hunger haben solltest, komm zu mir, ich hab nen schlüssel der hier beinahe für jeden Raum der Schule funktioniert. Am besten geht man da Nachts rein, dann schlafen alle und niemand schiebt wache. Ich wurde noch nie erwischt! Da drin gibt es echt leckere Sachen, und wir haben im Zimmer ne Mikrowelle eingebaut!“ grinst er.
„Gut zu wissen!“
Ich finds genial das die hier n Schwimmbad mit Sauna haben! Ist doch echt Luxus!
„Aber woher hast du denn diesen Schlüssel?“
„Äähm.. Ehrlich gesagt.. Keine Ahnung… Eines Tages nach einer laaangen, heissen Nacht, in der ich doch schon ein wenig angetrunken war, hatte ich ihn einfach so. Und nein ich hab nicht mit ner Lehrerin geschlafen falls du das denkst oder von diesem Gerücht schon gehört hast.“

Lachend zeigt er mir den Rest der Schule. Aber ich kann mich eigentlich eher kaum auf die vielen versteckten Winkel und Löcher hier konzentrieren, die mir gezeigt werden. Mit Bill zusammen mache ich Faxen, überall und immer! Wir reden, lachen, machen Witzchen, reissen Sprüche und.......
Ich hätte nie gedacht dass er so witzig sein kann!

„Kommst du mit in mein Zimmer?“ fragt er mich schlussendlich.
„Ja klar!“ grinse ich.
In seinem Zimmer setzen wir uns auf sein Bett und reden weiter. Wie so zwei Weiber, die miteinander über alles mögliche lästern, sitzen wir da und haben nie auch nur einen Moment wo niemand etwas zu erzählen hat, wo es einfach still ist.
Der Typ ist ja der Hammer!

Nach etwa einer Stunde platzen seine Zimmerkumpels rein.
„Hey ihr beiden!“ begrüsst Bill sie bevor er sich wieder an mich wendet.
„Das sind Georg und Gustav, Entweder du nennst sie Hagen und Wolfgang, oder es sind einfach die beiden G’s. Und da sie immer zusammen irgendwo auftauchen sag ruhig die beiden G’s.“ grinst Bill.
„Hi!“ werde ich von den beidn begrüsst.
„Bill? Kommst du auch noch mit uns in den Aufenthaltsraum? Oder in den Hobbyraum? Je nachdem wo weniger Leute sind.“ Fragt irgend einer der G’s Bill. Doch da Bill es nicht für wichtig hielt mir zu sagen welcher von den beiden Gustav, und welcher Georg, oder Hagen oder Wolfgang oder sonst wer ist, weiss ich nur dass es auf jeden Fall einer der beiden G’s war.
„Klar! Kommst du auch mit?“ fragt mich Bill.
„Was wollt ihr da denn machen?“
„Sehn wir dann. Kommst du also mit?“ fragt mich wieder einer der G’s. Wie vorhin schon gesagt weiss ich nur, dass es einer der G’s war. Aber jedenfalls ist es der blonde G.
„Ja, Okay.“
Als die G’s los gehen bleibe ich noch einen Moment sitzen. Aber auch Bill ist noch nicht gegangen und sitzt immer noch neben mir. Und ich bin auch nur hier, weil Bill noch hier sitzt. Er sieht mich an. Besser gesagt: er mustert mich, vom Scheitel bis zur Sohle.
Ach was weiss ich?! Irgendwie verdammt komisch halt!
Nach ner Weile bleibt er dann mit seinen Augen bei meinen Lippen hängen. Er sieht sie an. Lange… Dann sieht er mir mit einem verdammt geilen süssen Bambi-Blick in die Augen. Ich kann mich kaum bewegen. Es ist, als würde er mich hypnotisieren. Sein Gesicht nähert sich meinem. Er legt seine Hand auf meinen Oberschenkel.
… Und ich… ich… stehe auf, sehe ihn ein wenig komisch an… und verlasse sein Zimmer.
Wollte der mich gerade tatsächlich küssen?!

Keine Ahnung wo ich gerade hin laufe… Er… Sein Blick… Er geht mir einfach nicht aus dem Kopf…
Ausserdem stinkt mein Mund meiner Meinung nach immer noch übelst nach Kotze… Also war das eine gute Entscheidung! Es war sowieso eine gute Entscheidung gewesen! Oder etwa… nicht…?!
DOCH! Schliesslich bin ich NICHT schwul! Oder etwa…
NEIN! Ich steh auf Bill! Äääh.. Sarina!! Nicht auf.. äääh.. was hab ich gerade gesagt?! Mann ich kann kaum mehr klar denken! Und alles nur wegen… Bill… Seinem süssem Blick.. seinem… NEIN! Ich bin weder Bi noch ein Homo!! ICH BIN HETERO, ICH BIN HETERO, ICH BIN… total verwirt…

Irgendwo bin ich jetzt. Keeeeeeeine Ahnung wo, aber hier sind Leute. Alles erinnert mich verdammt an eine Sekte. Alle… beten?!
Bin ich bekifft oder wie oder was?! Ich hoffe die bemerken mich nicht, denn ich schleiche mich gerade hinter ihnen durch um zu der Tür an der anderen Seite da zu gelangen.

„STOOOOOOOOOOOOOOOOOPP! ANHALTEN!“ ruft irgend einer quer durch den Raum.
Scheisse, sie haben mich bemerkt! SCHNELL WEG HIER!
Ich versuche zur Türe zu rennen, doch da sind so zwei Gorillaähnliche Menschenwesen, beide breit wie ein Kasten, und halten mich fest!
„Ein Spion!“ höre ich manche flüstern.
„Ein Engel…?“ fragen sich einige.
„Ein Zeichen!“ rufen andere.
WTF?! Ok, dass ich ein Engel bin bestreite ich nicht, aber ein Spion?! Oder ein Zeichen?! Ein Zeichen wofür?! Ein Zeichen dafür dass es einen Gott gibt?!
Was haben die jetzt mit mir vor?! Die bringen mich zu einem Typen. Er ist gross, schlank, ist kunterbunt geschminkt.
„Ey lasst mich los ihr Penner!“
„Lozois, hier haben wir ihn, den Sündiger. Was sollen wir jetzt mit ihm machen?“ fragen die beiden den Paradiesvogel der vor mir steht.
„MICH LOSLASSEN SOLLT IHR!“
„CUUUUT! So kann ich nicht arbeiten! Macht dass er sich Verpisst! Ey Alter, hier wird gefilmt und du hast uns gerade die ganze Szene geschrottet!
O.o Gefilmt?!
„Gut mitgespielt Leute! Ihr ward wirklich ganz in eurer Rolle!“ sagt dieser L….uzifer?! denen, von denen er so angehimmelt wurde.

Und eine weitere peinliche Aktion auf dem Konto von Tom Kaulitz… Suuuuuper gemacht! Mein erster Tag hier ist doch bis jetzt einfach unvergesslich. So wird mir bestimmt nie langweilig!
Und so schnell wie ich nur kann renne ich zur Tür hinaus, die ich vorhin erreichen wollte.
Dahinter befindet sich ein Zauberschloss mit Einhörnern, Feen und Regenbogen.
Okay nicht wirklich, es ist ein stinknormaler Garten, aber irgendwie bin ich nichtmehr ganz dicht… Was war wohl in dem Schleimzeugs drin das mich so… whooow… macht?!
Ich gehe weiter in den Garten. Er wirkt sehr Farbenfroh, bunt, sehr freundlich. Der Geruch von Millionen von Blumen steigt mir in die Nase. Alles leuchtet. Hinter einer Hecke ist ein Teich neben einem Baum. Im Teich schwimmen viele Fische. Diese Welt hier drin wäre ein Traum für Emma. Aber alles ist von einer etwa 3 Meter hohen Hecke umfasst. Und da ich nicht zurück kann, weil die da drinnen einen Film oder sonst was drehen, bleib ich einfach mal hier. Vielleicht gibt’s ja irgendwo etwas das mich hier raus bringt? Vielleicht ein starker Vogel, an dessen Beinen ich mich festhalten könnte und der mich nach Magdeburg zurück fliegen könnte… Jaja… Ich kann natürlich auch so heftig mit den Armen flattern, dass ich abhebe und selber nach Hause fliegen kann! Wär doch Geil!

Bin ICH froh dass mich hier keiner sehen kann, denn da mir extreeem langweilig ist fange ich tatsächlich an, wie gestört mit den Armen zu flattern und wild im Garten rum zu rennen.
Wenn man mich sehen könnte, könnte man denken ich wäre betrunken und total zugekifft.
Ich merke aber leider nicht dass Bill in der Ecke steht und mich komisch dabei beobachtet, wie ich versuche nach Hause zu flattern wie ein Schmetterling. …Leider…
„I BELIEVE I CAN FLYYYYY!!“
Oh mein Gott… Wenn ich mich blamiere, dann aber richtig! Ich will doch keine halben Sachen machen!
Ich bemerke Bill jedoch erst, als ich ihn volle Kanne ramme und wir schlussendlich beide auf dem Boden liegen.
Schockiert sehe ich in seine glänzenden, braunen Bambi-Augen.
Wie er mich gerade ansieht… Traumhaft!
Sekunden später haben wir beide einen derben Lachflash. Minuten verstreichen und wir liegen einfach nebeneinander und lachen.
Plötzlich ist es still. Wir sehen uns nur noch an. Direkt in die Augen.
Und dann…


_______________

soooo das war mal mein nächstes Kapitel
Und nur durch eure unterstützung, durch die bisher zwar noch wenigen reviews, macht es mir immernoch Spass jeden Tag ein neues Kapitel zu schreiben ^^

Bitte bringt eure Ideen ein und unterstützt mich dabei =)

R&R? *-*

eure Manu
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von *MoonLight* am Fr Jul 23, 2010 11:49 am

DU BIST FIES, FIES, FIES, FIES U.U

erst haut er einfach ab weil bill ihn küssen wollte nd jetz.. hörst duu einfach aaaauf x D

ich will weiterleeeeesen *_____*

mach schnell weiter *______*

ich find deine story so geil ey xD die ist so lustig.. nd tom ist der hammer xD
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von MissQueenDeluxe am Fr Jul 23, 2010 12:42 pm

Ich kann nicht mehr XD

ich stelle mir Tom gerade vor in diesem Garten, wie er mit seinen Armen flttert XD haha

und mach bitte schnell weiter XD sie küssen sich oder?? *wissen will*


und die Zeremonie: Ich stell mir da was total hexenänliches vor.....vieleciht ist es weil ich schon so beinflusst bin von meiner chefin die da uch immer so etwas ähnlichs macht wie ne zeremonie...wenn jemand geht odr zu weihnachten.. >.< es ist eifach unheimlich XD ich stell mir da so ein schöne Dekoriertes Zimmer vor..mit Blumen, Holz, Muscheln....einfach verschiedene gegenstände von der Natur....und alle ahben so ein mantel an (wie bei Harry Potter etwa xD) und dan halten die sich die hände und mormeln irgend was XD wirklich so voll hexen mässigXD meine vortellung macht mir gerade selber angst O.O

ach ja hab ich schon erwähnt....ich liebe deine Geschichte immer mehr <3 *-*

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Sa Jul 24, 2010 6:28 am

ach, das war fiis? geht ja schon weiter ^^
Viel spass beim 8. Kapitel *_*

___________________
Kapitel 8

Und dann… wird alles um mich herum schwarz.

Als ich die Augen wieder öffne, liege ich in einem hellen Raum. Alles is irgendwie ganz hell und weiss gestrichen. Alle Möbel, Schränke usw. sind weiss. Alles weiss halt.. Irgendwie…
Ich sehe… FRAUEN!!! WIE GEIL!! ENDLICH SEHE ICH WIEDERMAL FRAUEEEEEN!!! Auch wenns nur ne… ääh… Krankenschwester? Wo bin ich hier eigentlich?!

„Guten Abend Herr Kaulitz!“ begrüsst mich eine freundliche Stimme. Ich kann nicht genau zuordnen woher sie kommt, denn mir geht’s irgend wie gar nicht gut…
Verwirrt sehe ich mich um.
„Wo bin ich?“
„Auf der Krankenstation!“ meint die Stimme.
„Wo bist du?“ Ich habs aufgegeben zu suchen also hab ich meine Augen wieder geschlossen.
„Hier!“ sagt sie wieder. Und da sie mich dabei anstubst weiss ich auch wo ich hinsehen muss. Also finde ich den Besitzer der Stimme. Eine Junge Frau, so um die 19 Jahre alt, Braune, schulterlange Haare und Mords Ti.... Augen. Echt geil!
Ich lächle sie an „Bin ich im Himmel?“
Sie grinst nur. „Nein, immer noch in der Bergwacht Schule.“
„Und was machst du hier in der Hölle?“

„…Sie haben Drogen genommen,“ lenkt sie vom Thema ab. „ziemlich viele sogar. Wenn Sie wieder auf den Beinen sind, haben Sie ein Gespräch mit Frau Direktorin Bascio.“
„…. Drogen?!“ ey sag mal will sie mich verarschen?! Ich hatte seit fast einer ganzen Woche keinen Jay oder sonst was! Nichtmal n Bierchen hab ich mir gegönnt! Das kann ja gar nicht sein!
„Ja, Und zwar ziemlich viele. Sie wurden ohnmächtig!“
Ohnmächtig?! Also erstens wurde ich noch nie ohnmächtig wegen dem scheiss und zweitens hab ich ja gar nix genommen verdammt noch mal!!!
„Sie können von Glück reden dass sie nicht alleine waren!*
„… wer war denn noch da?“
"Ein Schüler namens Bill Kaulitz.“
„Bill?! Was hat der denn mit mir da gemacht?! Das letzte woran ich mich erinnern kann ist…“ dass er mich küssen wollte. In seinem Zimmer.. Und ich einfach gegangen bin…
Und dann?! War ich hier… O.o

„Woran denken Sie?“
Ich könnte ihr jetzt 1000 Matchosprüche um die Ohren werfen, aber das is jetzt echt fehl am Platz. Und woran ich gerade denke muss sie nicht wirklich wissen…!
„Ach egal. Wo ist er?“
„In seinem Zimmer!“
„Ich muss zu ihm!“
„Es ist 1 Uhr Nachts!“
„Na und?!“
„Ich kann Sie erst gehen lassen wenn Sie wieder völlig nüchtern und normal sind!“
„ICH BIN NORMAL VERDAMMT NOCHMAL! UND HÖR AUF MICH ZU SIEZEN! NENN MICH EINFACH TOM IST DAS SO SCHWER?!“
„… Also sie können ihn erst Morgen besuchen. Dann wissen wir auch was mit Ihnen… Dir.. geschehen wird.“
„ABER ICH HABE KEINE DROGEN GENOMMEN!“
„in ihrem Blut wurden Spuren von bestimmten illegalen Drogen gefunden, was aus unserer sich darauf hin deutet, dass sie Drogen genommen haben müssen!“

Boah, mir Scheiss egal was die sagen, ich geh jetzt!
Doch in dem Moment, in dem ich mich erhebe, werde ich durch irgendjemanden oder irgendetwas wieder zurück ins Bett gedrückt.
Ich sehe mich um. Es ist niemand mehr da. Ich bin ganz alleine. Alles ist plötzlich in einem gräulich-blauen Ton. Aber irgendetwas, gegen das ich mich nicht wehren kann, drückt mich in mein Bett zurück.
Und plötzlich steht er neben mir. Bill. Er ist so… Wunderschön… Er sieht mich an. Und eine Sekunde später ist er wieder weg! O.o war das gerade Einbildung?! Träume ich?!

Ich stehe noch mal auf. Wieder drückt mich etwas zurück ins Bett, doch diesmal mit mehr Kraft. Ich habe das Gefühl, als ob jemand auf mir liegt. Aber ich sehe niemanden, ich spüre es nur.
Es ist stockdunkel. Das einzige, was dem Zimmer wenigstens ein wenig hell wirken lässt, ist das, das durch ein kleines Fensterchen scheint. Das Mondlicht.
Ich bin eigentlich ganz alleine. Ich sollte es jedenfalls sein. Aber irgend jemand… irgend etwas… ist hier. Direkt in unmittelbarer Nähe.
Und wieder taucht direkt vor meinen Augen Bills Gesicht auf. Er starrt mich an.

„B…B….Bill?“ frage ich ein wenig ängstlich und verunsichert.
„Sshhhhh…“ haucht er und legt seinen Finger auf meine Lippe.
Das ist der Moment in dem ich mich absolut nicht mehr bewegen kann, weil absolut alle meine Glieder steif werden.
Ich sehe ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Direkt in die Augen. Aber sie sind anders als sonst… Oder ich bin einfach anders… Keine Ahnung… Irgendwas ist anders…
Er liegt auf mir… Langsam entspannen sich meine Schultern und Bauchmuskeln wieder, aber bewegen kann ich mich deshalb immer noch nicht. Ich liege einfach da und sehe ihn an.
Mit seiner Hand fährt er mir unter mein extra grosses Shirt. Da das jedoch so lange ist, fährt er mir dabei mit seiner Hand auf der Innenseite meinen Oberschenkels entlang und legt seine warmen, langen Finger auf meinen Bauch, der sich bei der Berührung sofort wieder anspannt.

Irgendetwas geschieht gerade. Mir kommt alles so irreal vor, aber irgendwie trotzdem verdammt echt. Ich kann aber nicht wirklich realisieren was hier wirklich abläuft.
Seine Finger fahren auf meinem Bauch hin und her. Da ich kitzelig bin beginne ich zwar nicht gleich zu lachen, aber ich grinse jedenfalls.
Seine Hand platziert sich auf meiner Brust. Er muss die lauten schnellen Schläge meines Herzens bestimmt spüren.
Ich spüre wie sich sein heisser Atem meinem Hals nähert.
Doch bevor seine Lippen meinen Körper berühren können… ist er wieder weg…

Es ist voll unheimlich hier… Entweder sehe ich Geister… oder.. Ich hab.. Visionen.. Von Bill…
Gott er ist so…
Ich bin aber nicht…
Oder bin ich…?
Oder… Nein… Also…
Nee ich steh auf Frauen! Ich hatte doch schon so viele Sex-Beziehungen und hab sogar… Nee.. Sarina ist auch eher ne Sex-Beziehung… Aber ich… ich… Scheissee…
Ich denke es ist besser wenn ich jetzt schlafe…

Sobald ich meine Augen jedoch geschlossen habe… Sehe ich wieder ihn… Aber das stört mich momentan nur wenig, denn Momente später schlafe ich schon tief und fest.

Mein erster Tag hier… Ich blamiere mich zu Tode, esse Schleim, werde fast schwul… oder bi… oder sonst irgendetwas, störe einen Filmdreh und nehme Drogen ohne etwas davon zu wissen.
Und die erste Nacht verbringe ich gleich mal auf der Krankenstation…
Ist doch einfach geil…



________________


Das war mal mein 8. kapitel ^^
ich hoffe (wie immer) es gefällt euch.
War wol nix mit em ersten kuss *grins*
Bitte sagt mir eure Vorstellungen von der Zeremonie, ich hab zwar jetzt n par ideen, aber mehr könnenn nicht schaden...
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von MissQueenDeluxe am Sa Jul 24, 2010 11:59 am

o.O von wo hat der jetzt die Drogen?

oh man das wird immer wie spannender *-*
freu mich schon wen es weiter geht *-* <3

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von *MoonLight* am Sa Jul 24, 2010 4:33 pm

Fiiiies xD

das kapitel ist so unheimlich O_O

träumt der?? O.o
der hatte doch keine drogen genommen xD höööööööööö

mach schnell weiter XD

bin voll interessiert xD
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Mo Jul 26, 2010 3:21 am

Kapitel 9

Im Schlaf hatte ich keinen Traum, so, dass ich als ich aufgewacht bin dachte, dass ich kein Auge zu getan habe.
Ich hab aber ganz bestimmt keine Drogen genommen,,, Woher also kamen diese.. wie soll ich das nennen? Bill-Geister? Bill-Visionen? Bill-Geister-Visionen? Oder hab ich doch geträumt?
Das mit den Drogen, keine Ahnung was das für welche waren, kann ich mir nur so vorstellen, dass das im Schleim irgendwie drin war. Also war es die Cafeteriafrau.
Kurzer Zwischengedanke: Komischerweise ist mein Gehirn, obwohl es so früh morgens ist, unglaublich denkfähig!
Vielleicht verarschen mich wirklich alle und haben sich zusammen getan und sich gegen mich verschworen! Kann ja sein!
Dann kann ich mir aber das ohnmächtig werden nicht erklären…
Könnte das ein Teil der Willkommenszeremonie gewesen sein? Mal eben schnell den Neuen vergiften gehen?
Wie einfallslos… Ich hätte mir da einiges mehr einfallen lassen können.. Wie zum Beispiel…. Ääähm… Zum Beispiel den neuen einen Tag lang nackt auf einen Stuhl im Schulgang fesseln oder so. Natürlich nicht wenn ich der neue bin, aber das wär ne Idee…
Vielleicht hat aber die Cafeteria-Kuh meine Gedanken über sie mitbekommen und wurde sauer? Und wollte mir deshalb ne Lektion erteilen? So im Sinn von : Beleidige meine Körperfülle und ich bring dich um!
Vielleicht waren die Blumen im Garten nicht wirklich gut für mich?
Vielleicht haben die mir während dem Filmdreh irgendetwas eingeflösst?
Oder… Vielleicht war’s Bill..! Mit dem hab ich am meisten Zeit verbracht… Vielleicht hat er mir ja irgendetwas ins Trinken gemischt… Oder… Der hatte seine Hand auf meinem Oberschenken, als ich in seinem Zimmer war, und da ich eigentlich ziemlich schmerzunempfindlich bin und zu dem Zeitpunkt eh wie unter Hypnose war… Hätte der alles mit mir machen können.. ohne dass ich etwas davon mitbekommen würde.. Das scheint mir am logischsten! Der hat mir das Zeugs bestimmt untergejubelt!
Ich hör jetzt mal auf ihn blind zu beschuldigen.. Beweisen kann ichs ja eh nicht…

„Herr Kaulitz?“ fragt mich irgendjemand. Der Stimme nach zu urteilen muss das scheinbar die Oberkrankenschwester von gestern sein.
„Mh…?“ antworte ich darauf und mache mir aber nicht die Mühe mich zu ihr zu drehen und sie an zu sehen.
„Wie geht es Ihnen heute?“
„Mal abgesehen davon dass ich es hasse gesiezt zu werden, und dass ich ohne etwas davon zu wissen Drogen genommen habe?“ ich drehe mich zu ihr und sehe sie an. Das bereue ich jedoch, denn ihr Anblick lässt mich ein wenig zusammen zucken. In ihrem Gesicht sehe ich das von Bill! Aber nur 2 Sekunden lang. Dann ist es wieder weg. Ich muss aber aufpassen was ich sage, denn ich will nicht länger hier bleiben, sonst werde ich noch Paranoid!
„Eigentlich ganz gut…“ beende ich meine Antwort.
„Gut. Stehen Sie bitte mal auf? Dann kann ich Ihr Bett machen.“
Ich glaube die will mich mit ihrem Scheiss gesieze provozieren…! Von jetzt an werde immer wenn sie mich siezt King Kong sagen…!
Also stehe ich auf.
„Ich werde Ihnen gleich Blut abnehmen.“
„Kiiiing Kooonggg!“ rufe ich mit irgendeinem japanischen Akzent.
„Was?“
„Ach egal.“ Grinse ich.
„Okay, also setzen Sie sich nachher gleich noch mal, ich mache schnell Ihr Bett.“
Das war Doppelt! *grins*
„King King Kong Kaasteen!“ mit laaanger Betonung auf dem Kaaaaaasten.
Sie sieht mich verwirrt an und hält dabei meine Bettdecke in der Hand.
„Alles Okay mit Ihnen?“
„Kiiing Kooong!“
„…ääh…“
LOL *grins*
„Tom?“ guuter Angang!! „Alles Okay mit Ihnen?“ mhm… Super…
Alsoo… „KIIING KOOOONG!!!“
„Was soll das?“
„Dressur… Reine Dressur...!“ grinse ich.
„…Ich sag mal nix dazu.“
*grins* Vielleicht merkt sies ja von alleine. Das zieh ich jetzt durch.
Sobald sie fertig ist mit dem Bett setze ich mich wieder und strecke ihr meinen Arm hin, den sie dann auch gleich fest hält und desinfiziert.
„Haben Sie…“
„KIING KOONG!“ unterbreche ich sie.
„WARUM SAGEN SIE IMMER KING KONG WENN ICH ETWAS SAGE?!“ fragt sie mich genervt.
Klar, bei jedem würd ich das auch nicht machen. Aber ich habe zwei gute Gründe.
Erstens bin ich gerade echt nicht ich selber, zweitens…
„Weil ich es Hasse wenn man mich siezt, und wenn du mich schon damit nervst nerve ich gekonnt zurück!!! Und übrigens: KING KONG!!!“
„Was soll ich denn sonst sagen?!“
„Tom, Gott, Der Allmächtige, was du Willst, aber hör auf mich Herr Kaulitz oder sonst wie zu nennen!“
„Okay Tom, Hast du früher regelmässig Drogen zu dir genommen?“
Schade… Ich hätte gehofft dass sie mich Gott oder der Allmächtige nennt.. Aber Tom ist ok…
Aber.. Wie soll ich darauf antworten? Wenn ich jetzt ja sage denken die ich hab wirklich gekifft oder gespritzt oder sonst was… Ich sehe meinen Arm an, wie sie mir irgend wie so ne Nadel mit nem Röhrchen in die Armbeuge steckt und mit dem Blut dass dadurch raus fliesst drei Becherchen füllt.
„Komisch dass ich eben nicht gemerkt habe wie du das da rein gesteckt hast…“ versuche ich von der Frage ab zu lenken.
„Lenk nicht vom Thema ab Tom! Hast du?“
„Ja hab ich, aber schon lange nicht mehr.“
Wie lange ist ‚schon lange’?“
„Äh… Bestimmt ein oder zwei Wochen nicht mehr.. Wie auch? Ich hab ja kein Geld dafür!“
„Aha…“ Sie zieht das Röhrchen raus und drückt mir ein Stück Watte auf die Armbeuge. „Sie w… Du weisst was das heisst?“
„Sollte ich?“
„Das gibt ne anzeige, Kofferkontrolle und Schlimmstenfalls müssen Sie einen Einzelaufenthalt absitzen.
EINZELAUFENTHALT?! WEG VON DEN ANDERN UND KEINE CHANCE MICH ZU BLAMIEREN!!!
Ich beginne zu grinsen. Wenn ich hier schon nicht weg kann, dann wenigstens meine Ruhe haben.
„Aber das wird Frau Bascio noch mit deinem Vater besprechen.
„MEINEM VATER?! Ruf doch gleich den Teufel persönlich an! Das wär mir lieber!“ Denn mein Vater würde mich zu Tode prügeln…!
„Warum?“
„Keine Ahnung! Is einfach ne verdammt schlechte Idee!“
„Trotzdem!“
Mann will die mich umbringen oder was? Ach scheiss drauf, ich bins mir ja gewöhnt. Und hier bin ich da mehr oder weniger am Arsch der Welt. Der bringt niemals ne halbe Weltreise hinter sich um mich zu verprügeln.
„Und jetzt, machen Sie sich bereit, in einer Stunde beginnt für Sie der Unterricht!“

Jap! Mhm! Perfekter beginn eines Tages um den Rest davon in einem Klassenzimmer zu verschwenden! Ach ja, ich hab ja was vergessen!
„KING KONG VERDAMMT NOCHMAL!!!“
Gereizt verlässt die Oberkrankenzicke das Zimmer. Ich ziehe mich kurz aus, wasche mich mit einem Lappen, weil s hier keine Dusche hat und ich keine Ahnung habe wo die die hier versteckt haben, putze mir die Zähne und gehe auch raus. Natürlich erst nachdem ich mich angezogen hab.
Noch länger hätt ichs da drin nicht ausgehalten…
Hmmm… Wo hin muss ich jetzt?! Das ist ja der reinste Irrgarten hier!
„Ey Tom!“ ruft mir jemand entgegen von Hinten entgegen. Ich drehe mich um und sehe das Levin auf mich zu rennt.
„Wo warst du denn gestern? Heisse Nacht mit Billyboy?“ grinst er mich an.
Bin ich froh dass er mich gesehen hat, denn ohne ihn wäre ich jetzt echt aufgeschmissen…
„Wohl eher eine heisse Nacht mit dem Krankenhaus!“ obwohl das mit Bill auch mehr oder weniger stimmt.. Diese Visionen gehen mir nicht mehr aus dem Kopf!
„Irgendjemand hat mir Drogen eingeflösst… Jetzt hab ich ne Anzeige am Hals und bekomm Ärger mit der alten Ba-dingsbums“
„Alter, ist der Name so schwer?! Badingsbums LOL die heisst Bascio!
„Basilikum ist mir sympatischer…“
Er lacht.
„Was hast du denn auf der Krankenstation gemacht?“
„Hab ich doch eben gesagt!“
„Wegen den Drogen?“
„Ja! Weißt du wers war?“
„Ääähm.. Nee… Komm ich zeig dir den Weg zum Schulzimmer.“
„Jungee!“
„Was?“
„WER WAR DAS?!*
„Woher soll ich das wissen?!“
„Ey Alter, die denken ich hätte gekifft oder sonst was! Ich hätte dabei drauf gehen können ey! Ich hab ne Anzeige am Hals wegen dem scheiss, die melden das meinem Vater der mich zu tode prügeln wird und die werden das ganze Zimmer nach Drogen durchsuchen wenn du nicht rausrückst mit dem scheiss! Denn ich hab wirklich was dabei verdammt, und weisst du was das für ärger gibt?! Darauf hab ich echt keinen Bock!“
„Oh.. Also.. Ääh..“ stottert er.. Sehr hilfreich… echt…
„Ach weißt du was… Ich pack das auch alleine… Zeig mir jetzt lieber mal den Weg…“
„…Ok..“
Wir machen uns auf den Weg, zwängen uns durch die überfüllten Gänge, bis wir zu einem Raum kommen mit etwa 20 Einzelpulten drin.
„Hast du Stifte und so dabei?“
„Nee. Hab zu Hause mein gesamtes Schulzeugs abgefackelt.“
„Warum bist du eigentlich hier?“
„Warum meinst du? Muss es dazu einen Grund geben?“
„Ääh.. Das hier ist eine Jugend-Strafanstalt Alter, hier kommst du nicht ohne Grund rein…“
„WTF?! EINE STRAFANSTALT?! WIRD JA IMMER BESSER HIER!! Ihr seid echt immer für Überraschungen zu haben hier..!“ Man betrachte die erhebliche Menge an Ironie in diesem Satz.
„Wusstest du das nicht? Junge, Du hast ja voll keine Ahnung von hier!“
„Was hab ich denn getan?! Okay, einiges, aber davon wussten meine Eltern nix!“
„Keine Ahnung ey.. Was hast du denn gemacht?“
„Also ich hab oft gesprayt, gekifft, gedealt, geklaut, Bandenschlägereien und bin so selten in der Schule gewesen dass mich manche Lehrer da gar nicht kannten. Aber meine Eltern wussten nix davon, also begreif ich nicht, was ich hier soll!“
„Achsoo.. pass hier ein wenig auf dich auf, nicht dass dich noch mal jemand versucht zu vergiften oder so…“
„Weshalb ist Bill eigentlich hier?“
„Das weiss niemand so genau… Er sagt es niemandem…“
„Und du?“
„Ich bin hier wegen… versuchten Mordes… Aber das war ehrlich gesagt nicht beabsichtigt. Und sonst hab ich eigentlich fast alles gemacht was du gemacht hast, ausser gedealt.“
„aha..“
Ich setze mich mit Levin irgendwo in das noch leere Klassenzimmer.
„Wo sind denn Mario und Sam?“ frage ich ihn.
„Mario hat Sam letzte Nacht nen Streich gespielt. Und Sam hat dann alles gepetzt. Die sind jetzt bei der Direktorin.“ Sagt er.
„Ach, und wenn das hier doch eine Strafanstalt ist, was macht Sam denn hier? Der sieht mir nicht wirklich wie ein Schwerverbrecher aus…“
„Er ist der Sohn der Sekretärin von Bascio oder so, und deshalb geht er hier auf die Schule. Der Typ ist n verdammter Muttersöhnchen und verpetzt immer alles.“
„Oh… Okay… Hab ich die Willkommenszeremonie schon hinter mir?“
„Nee alter, die kommt dann noch demnächst.* grinst er.
„mhm…“
Das Klassenzimmer füllt sich langsam. Manche sehen mich an als ob sie mich noch nie gesehen hätten. Dabei war ich als ich mich vorstellen musste vor der ganzen schule…
Dann setzt sich Bill direkt neben mich. Hat er mich nicht bemerkt? Oder doch? Also wenn ich ihn jetzt begrüsse denkt der bestimmt noch ich stehe auf ihn oder so, Aber das ist ja nicht so. Aber.. nee ich… ich begrüsse ihn mal…
„Hey.“
Er sieht mich an und beginnt zu lächeln.
Ich könnte jetzt schmelzen…
„Hey! Geht’s dir besser?“
„Ja.. Hab gehört dass ich Glück hatte dass du dabei warst… danke…“
„Nichts zu danken!“ lächelt er.
„Was ist eigentlich passiert?“
„Du bist aufm Klo rum gerannt und hast mit den armen gewedelt als ob du fliegen könntest und die ganze Zeit ‚I BELEVE I CAN FLY’ gesungen. Dann hast du mich irgendwie voll gerammt und hast dann wie blöd angefangen zu lachen. Und dann wurdest du ohnmächtig…“
„Und warum?“
„Keine Ahnung… Die auf der Krankenstation sagten dass sie dein Blut nach dem Promillewert untersuchen wollen. Mehr haben sie nicht gesagt und haben mich ins Bett geschickt. Haben sie dich nicht informiert?“
„Nee.. Ich weiss nur dass die denken dass ich ne Überration Drogen genommen hätte… Und ich deshalb fast drauf gegangen wär… oder so… aber shit happens, nicht wahr?“
„ja..“
Als der Lehrer das Klassenzimmer betritt, wird es nicht leiser. Im Gegenteil. Alle beginnen miteinander zu reden. Alles wird laut. Manche stehen auf und rennen einander hinterher, über die Bänke, Stühle, Blätter, reissen Schranktüren auf und fallen um. Andere werfen Blätter, Bleistifte, Hefte und Radiergummis umher.
Und dem Lehrer geht’s am Arsch vorbei…
Na, das kann ja mal was werden…

__________________

Das war jetzt mal n längeres Kapitel^^
Dafür gehts ein wenig länger bis das Neue kommt..

Hat es euch gefallen?
Würde mich über reviews seeeeehr freuen <333
lg. eure Manuu


Zuletzt von LittleHumanoid.x3 am Mi Jan 19, 2011 1:58 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von MissQueenDeluxe am Mo Jul 26, 2010 7:20 am

mir gefallen alle Kapitel XD
uuhh...von wo hat tomy nur die drogen??......
freu mich wenn es weiter geht ^^

______________________________



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Re: Visionen von dir..

Beitrag von *MoonLight* am Mo Jul 26, 2010 2:47 pm

ooh längeres kapi <3

ja frage mich auch wo die drogen kommen.. ich hoffe bill hat nichts damit zu tun o.O

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Mo Aug 02, 2010 1:32 pm

Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry Sorry dass ich soo lange nicht weitergeschrieben habe… Ich hatte ein par Probleme zu Hause und musste zusätzlich noch Bewerbungen schreiben und hatte für die FF bis jetzt halt einfach keine Zeit…
Und da jetzt meine Ferien vorbei sind, weiss ich nicht, wann ich das nächste Kapitel hochladen werde…
________________


Kapitel 10

Die paar Stunden vergingen ziemlich rasant. Da es dem Lehrer eh scheiss egal war was wir machten sind wir die meiste Zeit nur rumgesessen, haben Musik gehört und geredet. Zwischendurch hab ich ein, zwei Graffitis auf meinen Schreibtisch gezeichnet, da ich kein Blatt in der Nähe hatte. Ich denke der Lehrer wusste nicht dass er einen Neuen in der Klasse hat.
Er, keine Ahnung wie er heisst, stinkt extreeem nach Knoblauch. Auch wenn ich in der letzten Reihe sass konnte ich ihn riechen. Deshalb heisst er von jetzt an, auch wenn ich es hasse Leute zu siezen, Herr Knoblauch.
Jedenfalls ist er während dem Unterricht mehrmals eingedöst, bis ihm irgendetwas an den Kopf geflogen ist. Das könnte ein Radiergummi sein, das konnte ein Bleistift sein, aber es war mehrmals der Globus der auf dem Schrank stand. Unglaublich wie robust diese Dinger sind. Er ist nicht kaputt gegangen!
Ab und zu hat Herr Knoblauch versucht, uns irgendwelche mathematischen Formeln zu erklären, aber da es währenddessen nicht ruhiger wurde sondern eher lauter hat er es schnell wieder aufgegeben.
Ich denke er ignoriert uns manchmal einfach. Manchmal hörte er gespannt Gesprächen zu, die über irgendwelche Nagelungen gingen. Aber dann ist er wieder mal eingepennt und schon war die ‚Schule’ aus. Ist doch geil!
Nicht mal Hausaufgaben haben wir auf gekriegt.

Ich verlasse mit Jason, einem neuen Kumpel aus der Klasse, das Zimmer, werde jedoch auf dem Gang wieder von einer nervig strengen Stimme aufgehalten.
„Herr Kaulitz?“
Aber das mit dem King Kong lass ich jetzt mal… Ist irgendwie total Kindisch…
„Jaa?“
Jason und ich bleiben stehen und sehen die Direktorin an.
„Guten Morgen Jason, Sie können sich in Ihr Schlafzimmer begeben.“ Sagt sie zu Jason. Ich denke die wollen mich hier mit diesem scheiss ‚Herr Kaulitz’ echt provozieren, denn Jason hat sie eben auch so halb geduzt.
„Nöö.“ erwidert er und bleibt stur neben mir stehn.
„JASON! AB IN DEIN ZIMMER!“ huii sie wird zickig.
„Warum sollte ich?“
„WILLST DU LIEBER EINE WOCHE EINZELHAFT?!“
… Einzelhaft? Das war ernst gemeint? Und was, wenn man Platzangst hat?
„Ist ja guut ich geh ja schon…“ sagt er „Viel glück ey. Du kannst es brauchen.“ Wendet er sich an mich, klopft mir auf die Schulter und läuft weg.
„Sie kommen bitte mit in mein Büro.“

Da angekommen werde ich gebeten mich auf einen kleinen roten Sessel zu setzen. Dieser befindet sich an einem Tisch an dem so etwa 6 Leute platz haben.
Sobald ich mich gesetzt habe kommen noch 4 andere Leute in den Raum. Ich hab die noch nie gesehen. Was sollten die darstellen?
Wollen die mir Angst machen? Oder mich beeindrucken? NO WAY!
Ich schenke allen einen unbeeindruckten Blick meinerseits.
Sie setzen sich an den Tisch.
„Tom? Das sind Mitglieder der Schulpflege.“ Sagt Frau sowieso. Ich hab’s aufgegeben zu versuchen mir ihren Namen einzuprägen.
„Aha.. Und was soll ich hier?“
Keine Antwort.. Da könnte ich doch auch genüsslich mit der Wand neben mir flirten.
Aber ich kann auch den Typen die an dem Tisch sitzen Namen geben.
Also.. Einer, der Glatzkopf mit den fetten schultern.. Der ist jetzt Dornröschen. Und der daneben, der der aussieht wie ne Spargel… Das ist jetzt Rex. Daneben sitzt Sissi, dann kommt Frau Sowieso und der letzte bekommt den Namen Bello. Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Hund. Genauer gesagt, er hat ein Mops-ähnliches Gesicht. Glubschaugen und viiele Falten.
Also Dornröschen, Rex, Sissi, Frau Dingsbums und Bello.
Niemand beachtet mich. Ich könnte jetzt aufstehen und gehen, es würde bestimmt keiner bemerken.

„Du weißt warum du hier bist?“ fragt mich Dornröschen.
Dümmer geht’s echt nicht! Ich hab doch vorhin gerade gefragt, was ich hier soll?! Natürlich weiss ich dass es wegen dem Drogenvorfall ist, aber sonst heisst es auch immer, jede Aussage kann vor Gericht gegen mich verwendet werden. Also sag ich einfach mal nix und sehe ihn komisch an.
„Antworte!“ Schreit der Spargeltarzan daneben und schlägt mit seiner schon fast zerbrechlichen Hand auf den Tisch. Ich muss aufpassen dass ich nicht einfach anfange zu Lachen!
„Nein, aber ich denke Du wirst es gleich noch mal für mich wiederholen.“
Mein Problem.. Ich hab keinen Respekt vor Autoritätspersonen. Aber wer meinen Respekt will, muss ihn sich auch verdienen…
Ich höre wie Dornröschen schnaubt... ähnlich wie ein Pferd.
„Dir wurde bestimmt gesagt dass du wegen deinen Drogen noch ein Gespräch mit Frau Bascio haben wirst?“ fragt mich Bello.
„Ja, mit Frau Bas.. Ba.. Ba.. Ja nur mit ihr nicht mit einer Armee der Schulpflege!“
„Du, werd nicht frech Bürschchen!“ meint Rex.
„WAS?! ICH WEISS JA NICHTMAL WARUM ICH IN DIESER SCHEISS SCHULE, ODER ANSTALT, ODER INTERNAT, ODER GEFÄNGNIS, ODER WAS AUCH IMMER ÜBERHAUPT SEIN MUSS!“ gestikuliere ich.
„Das weißt du ganz genau!“
„Was geeeht?! Ich hab doch grad gesagt dass ich das nicht weiss!“
„HIER WIRD NICHT GELOGEN!“
„ICH LÜGE JA GARNICHT!! DENKT IHR ICH SEIE EIN SCHWERVERBRECHER ODER WAS?!“
„Aus irgendeinem Grund bist du ja hier!“
„JA ABER DEN WEISS ICH SELBER NICHT MAL VERDAMMT NOCHMAL!“
„So jetzt beruhigt euch wieder!“ mischt sich die Direktorin ein. „So bringt das alles doch nichts!“
Ich lehne mich zurück und beobachte gestresst was die da bereden.
Ich nehme an jetzt redet nur noch Frau Ba... Direktorin mit mir.
„Also Tom, woher hattest du die Drogen?“ fragt sie mich.
„Keine Ahnung, ich weiss nicht mal das ich was genommen hab…“
„Heisst das, du bestreitest dass du Drogen konsumiert hast?“
„Ja, denn ich hab nix genommen ey...!“
„So wies aussieht schon!“
„DAS WÜSSTE ICH!!“
„Wie kannst du dir das denn sonst erklären?! Wir haben mengen an Psilocin und Meskalin in deinem Blut gefunden.“
„Ja toll, und was sollte das bedeuten?!“
„Das sind Inhaltsstoffe von LSD.“
Ach... daher kommen wahrscheinlich die Halluzinationen…
„Aber ich hab kein LSD genommen!“
„Was denn sonst?!“
„GAR NIX! MANN WAS SOLL DIESES GESPRÄCH HIER BRINGEN?!“
„Wie kommt denn das Zeugs in dein Blut?!“
„Das muss mir wohl irgendjemand irgendwo rein gemischt haben...!“
„Also hast du doch Drogen genommen?“ fragt mich irgendein Typ.
„NEIN!“
„Das hast du doch gerade gesagt!“
„HÄÄ?!“
MANN DIE VERWIRREN MICH AUFS GRÖBSTE! Nichtmehr schön ey…
„So wird das heute zu nichts mehr…“
„Kann ich gehen?“
„Ja Tom, du kannst gehen.“

Genervt verlasse ich den Raum. Ich schliesse die Tür und laufe den leeren Gang hinunter, völlig ahnungslos wo durch der Weg zu meinem Zimmer führt.
Ich höre schritte. Schnelle Schritte. Von mehreren Personen gleichzeitig. Sie kommen näher. Von hinten. Ich drehe mich um, um nach zu sehen wer da kommt. Da rennen 3 Jungs auf mich zu, alle 3 recht Muskulös und etwa gleich gebaut wie ich. Wo die wohl hin wollen? Ich kehre mich wieder um und laufe weiter.
Und plötzlich werde ich umgeworfen und 2 von denen liegen auf mir und drücken mich auf den Boden!
Der dritte im Bunde stülpt mir einen kleinen, schwarzen Sack über den Kopf.
„HEY!“ schreie ich erschrocken.
Dann ziehen mich die anderen beiden an den Schultern auf und zerren mich in einen kleinen Raum. Egal wie ich mich wehre, die sind eindeutig stärker als ich.
Was wollen die von mir?!
Sie schliessen die Tür, halten mich jedoch immer noch fest. Einer reisst mir den Sack vom Kopf und sieht mich frech grinsend an.
„Soo Neuling, jetzt einfach Klappe halten und mitspielen…!“ grinst mich er. Da er direkt vor mir steht könnte ich ihm jetzt saftig in die Eier treten, aber da ich diesen Kampf eindeutig verlieren werde, riskiere ich nichts.
„Was… Wobei sollte ich mitspielen?!“
Die andern beiden setzen... nein... knallen mich recht unsanft auf einen Holzstuhl und reissen mir mein weisses XXL T-Shirt vom Leib.
Ich versuche auf zu stehen, aber der eine hält mich immer noch fest!
„What the…“
„Schnauze!“
Sogar das Fluchen wollen die mir verbieten?!
„Geiles Six-Pack!“
„Ääh…“
„HALT’S MAUL VERDAMMT!“
Sie ziehen mir die Hose aus, so, dass ich vom Stuhl rutsche und nur noch in Boxershorts auf dem Boden sitze. Die andern beiden Wichser drücken mich jetzt an den Schultern auf den Boden. Verdammtes Schwuchtelpack ey!
„Was wollt ihr von mir?!“
„Willkommen bei deiner Willkommenszeremonie, Neuer!“


_________________________

Nochmal sorry das es sooo laange ging bis dieses Kapitel erschien...
Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen =)
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von MissQueenDeluxe am Mo Aug 02, 2010 6:56 pm

ist kein problem ^^


das kapitel gefällt mir sehr gut *-* so wie alle eigendlich....
bin ja mal gespannt was noch auf Tom zukommt ...

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von *MoonLight* am Mo Aug 02, 2010 8:11 pm

macht nix (:


Ohjeeee der arme Tom xD der tut mir wirklich irgendwie leid xD tahahahahah
tolles kapi

hoffe es geht schnell weiter (:
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Mo Aug 09, 2010 1:15 am

hier sag ich nicht viel darüber bin ziemlichg müde xD
nur das
viel spass beim lesen =)
_________________________

Kapitel 11

Willkommenszeremonie?! Halb nackt in nem Schrank zu sitzen und von drei Schwuchteln angeschwult zu werden?! DAS bezeichnen die als Willkommenszeremonie?! Hier fehlen die Weiber!
Nenene, nicht mit mir Jungs, nicht mit mir…! Das geht ja schon mal gaaaaar nicht!
Schon fast verzweifelt versuche ich mich von den Griffen der Anderen beiden Jungs, die mich mittlerweile so derb auf den Boden drücken, dass ich bald den Abdruck der Bodenfliesen in meinem Gesicht haben werde, los zu reissen. Vergeblich. Sie liegen beide schon fast auf meinem Rücken. Der Dritte kommt näher zu mir und geht vor mir in die Hocke.
„Ey Jungs, vergesst es, ich mach bei so was nicht mit!“ sage ich mit einer möglichst starken und entschlossenen Stimme, aber diese erstickt eher da ich immer noch krampfhaft versuche mich zu befreien und hier weg zu kommen.
Mit einem Ruck werde ich von den Typen, die mich auf den Boden gedrückt haben, auf gezogen, so, dass ich jetzt vor dem Anderen sitze.
Dieser kommt mit seinem Gesicht immer näher an meins, bis er ungefähr 2 cm vor meinem Gesicht zum stehen kommt. Ich kann seinen Atem spüren. Dann grinst er mich wieder so dumm an. Sein Blick ist so Girly-Möchtegern-Sexy (wäre er ne Frau wär’s geil). Er streicht mir mit seinem Handrücken über die Wange. Ich könnte ihm jetzt direkt ins Gesicht kotzen…! Und plötzlich wird wieder alles schwarz. Die beiden Typen hinter mit haben mir wieder den Sack über den Kopf gezogen.
„Ey ihr Arschlöcher! Was soll das?! Ich steh auf Mädchen nicht auf Schwuchteln!“
Hirn einschalten bevor Fresse aufreiss!! Die könnten mich jetzt unter Drogen setzen, verprügeln oder mich vergewaltigen, (die ersten beiden Optionen wären mir jedoch tausendmal lieber als letzteres!) und ich könnte mich absolut nicht wehren!
Ich höre eine Stimme, unmittelbar vor meinem Gesicht. Die der Schwuchtel, die hier offensichtlich der Anführer ist.
„Du verstehst das völlig falsch…“ flüstert er.
„WAS SOLLTE ICH DARAN FALSCH VERSTEHN?! ICH SITZE HIER HALB NACKT IN NE… nem.. Schr…“ benommen sinke ich zu Boden. Ich merke wie die Typen mich zum Aufstehen zwingen, aber meine Beine machen nicht mehr was ich will. Mein Gleichgewichtssinn spielt verrückt und mir ist total schwindlig. Ich schwanke hin und her. Ich kann kaum laufen, doch die zerren mich aus dem Raum. Ich kann nichts sehen wegen dem scheiss Sack. Keine Ahnung wo die mich hin bringen, keine Ahnung was die jetzt vor haben…
Alles was ich weiss ist, dass die mich in Unterhosen quer durch die Schule schleifen. Ob da Leute im Gang sind? Warum machen die nix dagegen?! Es geht alles so schnell, ich komme gar nicht mit!
Sie reissen alle Türen auf, wahrscheinlich nur um mich zu verwirren, denn wir laufen stur dem Gang entlang.
Eine grosse, quietschende Tür wird geöffnet. Dahinter höre ich Stimmen. Ganz viele. Fast unhörbar leise, aber sie sind da. Ob ich vor den Jungs der gesamten Schule stehe?
Oh scheisse… Und wenn Bill auch dabei ist? Ich denke nämlich, ich hab echt den Hang dazu, mich vor Bill zum Affen zu machen.
Ich hab immer noch keine Ahnung was jetzt auf mich zu kommt.
Mitten im Raum schmeissen sie mich auf den Boden. Ich liege bestimmt ein par Sekunden nur da und warte ab was passiert. Den Sack hab ich immer noch auf dem Kopf. Ich kann kaum klar denken. In meinem kopf dreht sich alles. Um mich herum ist es plötzlich still. Ich höre weder Schritte noch Gerede. Vielleicht bin ich ja jetzt alleine?
Ich versuche mich auf zu setzen, doch ich schaffe es nur mit viel Mühe und Not.
Ich taste nach dem Sack auf meinem Kopf um ihn runter zu ziehen. Ich weiss nicht recht ob ich das tun soll. Bin ich alleine?
Vorsichtig langsam ziehe ich den Sack runter. Ich sehe alles noch extrem verschwommen. Ich erkenne nur ein par Gestalten die vor mir stehen. Ich erkenne aber keine Gesichter, ich sehe nur ihre Siluetten. Ich erkenne jedoch dass sie alle total komisch angezogen sind. Sie tragen alle so ne art schwarze, bodenlange Bademäntel. Die Kapuze weit ins Gesicht gezogen. Die Hände verschränkt. Sie erinnern mich irgendwie an Harry Potter. Die hatten doch in Hogwarts auch so ähnliche Mäntel. Oder wie in der Sekte von Gestern, falls ich das nicht nur geträumt habe. Sie nuscheln alle dasselbe, aber ich verstehe nicht was sie sagen.
Sie stehen alle vor mir und sehen mich an. Ich kann es nicht genau erkennen aber ich spüre ihre Blicke auf mir.
Langsam wird alles einigermassen scharf.
Ich sehe mich um. Überall an der Wand hängen tote Tiere… für mich als Vegetarier nicht wirklich appetitlich…
Ich sehe an mir runter. Ich bin immer noch in Boxershorts. Langsam versuche ich auf zu stehen. Ich glaube genau auf das haben sie gewartet, denn das Nuscheln aller wird allmählich lauter. Trotzdem versteh ich kein Wort. Rund um mich herum stehen diese Typen. Ich hab immer noch Gleichgewichtsstörungen. Benommen schwanke ich hin und her. Ich höre wie die grosse Türe verriegelt wird. Sobald ich aufrecht stehe spüre ich, wie vier Hände mich an meinen Armen mit sich ziehen. Stehen würde ja langsam gehen aber laufen, und das in diesem Tempo, ist echt problematisch…
Was ist bloss los mit mir?! Ich dreh durch wenn ich länger in dieser Klapse bleiben muss…! Oder haben die mir schon wieder was untergejubelt? Oder eingespritzt?
Die Jungs, die vorhin um mich herum standen, laufen mir nach. Ganz nah hinter mir begleiten sie mich. Ich frag mich was jetzt passiert…
Sie gehen mit mir ein einen Raum. Einen riesig grossen, mit Bierdosen und Alkflaschen an stelle von Lampions, mit aufgeblasenen Kondomen an Stelle von Ballons. Es läuft Musik. Die Jungs ziehen mich an eine lange Theke auf der unzählige Gläser voller irgendetwas stehen.
Wollen die jetzt plötzlich mit mir anstossen?? Bis jetzt hat noch niemand gross etwas zu mir gesagt um mir zu erklären was hier eigentlich abläuft.
Sie setzen mich auf einen Stuhl der ganz alleine und einsam da steht.
„So Neuer, zeig was du drauf hast!“
„Wie, ich soll die alleine kippen?!“
„Du hasts erfasst!“
Ich greife zum ersten Glas.
„Das Zeugs ist ja blau!“
„Ja!“
„Was ist das?“
„Trink es einfach!“
Zögerlich leere ich das erste Glas. Keine Ahnung was das ist, aber es ist geil!
Das zweite, dritte, vierte Glas sind schnell leer. Die Jungs haben mittlerweile ihre Mäntel fallen lassen. Sie machen Party, tanzen, trinken, aber die Gläser auf dem Tresen, die wirklich für alle reichen würden, sind so wies aussieht nur für mich bestimmt…
Das zehnte Glas ist leer und ich kippe schon fast vom Hocker. Mir gings ja vorher schon nicht so gut.
Hmmmm.. was ist eigentlich genau passiert?! Nach diesen ach so stressigen „Schul“-Stunden wurde ich entführt… aber irgendwas war vor dem doch noch… Äähm… Irgendwas mit… Dornröschen?!
Haha!
Ich fantasiere! Wie komm ich jetzt auf Dornröschen?! Und Bello..?! Hahaha!

Boah wenn ich hier und jetzt umkippe… Ich will mir gar nicht vorstellen was die dann mit mir machen werden…
Alle sind gut drauf und lachen. Und ich kippe mittlerweile mein dreizehntes Glas.
Die Jungs hier sind wenn man sie sich so ansieht ganz okay.. Sie sind eigentlich nett… Wenn man davon absieht dass sie mich entführt haben…
Ich hab mich bereits zu meinem 15. Glas vorgearbeitet.
„Ey Tom, die Hälfte hast du geschafft, der Rest wartet noch auf dich!“ er deutet auf die restlichen 15 Becher voller blauem etwas.
„Was ist das denn überhaupt??“ frage ich und leere das nächste Glas.
„Ach, wir haben uns ein paar Schlümpfe gefangen und ausgepresst…“ grinst einer.
Ich find das so witzig dass ich mich vor lachen kaum halten kann, aber da spricht mal wieder der Alkohol aus mir.
„Los jetzt alter! Alles auf ex!
„Was d….“ ich rede gar nicht erst fertig, denn eine Anderer führt meine Hand mit dem nächsten vollen Becher zu meinem Mund, so dass ich nicht anders kann als es einfach zu trinken.
Das letzte leere Glas knalle ich erleichtert, dass ich am Ende angekommen bin, auf den Tisch.
Ich lasse mich von den Anderen bejubeln. Wieder werde ich an dem Armen gepackt.
„Komm mit!“
Das versuche ich, aber ich kann mich kaum auf meinen Beinen halten. Sie setzen mich auf den nächsten Stuhl.
Von hinten zieht mich einer zu sich und kippt meinen Kopf in meinen Nacken. Er steckt mir einen Schlauch in den Mund der an einem riesigen Trichter befestigt ist.
„Jetzt bekommst du von jedem hier ein Glas mit irgendwas eingetrichtert!“ grinst er und schüttet mir gleich mal ein Glas Schnaps in den Trichter. Es folgen etwa 200 andere die einfach etwas rein kippen, sei es nun Wodka, Martini, Schnaps oder Bier. Ich bemühe mich alles runter zu schlucken, aber nach einer Weile muss ich das gar nicht erst machen, denn sobald ich das Schlauchende verschluckt habe fliesst einfach alles in mich hinein.
Nach fünf Minuten non Stopp Dauersaufen ist mir bereits so schwindlig und schlecht, dass ich mich kaum auf dem Stuhl halten kann. Ich reisse mir den Schlauch aus dem Hals und der ganze Trichterinhalt fliesst mir über den Körper. Ich schwanke auf dem Stuhl hin und her.
Bis jetzt hab ich echt verdammt viel ertragen. Was auch immer die mir gegeben haben, ich denke es hat seine Wirkung noch nicht entfaltet. Aber dafür dass ich heute noch nichts gegessen habe, geht es mir ziemlich gut. Die Jungs halten mich fest damit ich nicht vom Hocker falle.
Sie ziehen mich auf. Ich kippe gleich nach vorne um. Mir ist soooo schlecht! Aber ich übergebe mich ein zweites mal vor der gesamten Schule!
Ich sehe mich um. In jedem einzelnen Gesicht in das ich blicke sehe ich Bill! Bill, wie er tanzt, sauft, lacht, grinst und mich ansieht. Was geht hier vor? Geschockt und total verwirrt sehe ich die Bills an, die vor mir steht.
„Tom!!“ Schreien 4 von ihnen und rennen auf mich zu.
Zu spät. Denn ich bin gerade bewusstlos zusammengebrochen.


___________

sooo das wars ^^ ich hoffe es hat euch gefallen =)
würd mich über kommiis freuuen

Dieses Kapitel widme ich
Sandy : Hexenähnliche Harry Potter zeremonie hihi
und
der Schwarzleser: Saufen bis zum umkippen xD
vielen Dank für eure Ideen ^^
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von MissQueenDeluxe am Mo Aug 09, 2010 7:56 am

Oha eine Alkohol-zeremonie XD

gutes Kapitel, bin schon gespannt wie es weiter geht *-*

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von SellyLoveTH am Di Sep 07, 2010 2:18 pm

O.o
Woow die geschichte is so geil O.o
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Di Okt 05, 2010 3:58 pm

sooooooo dieses Kapitel hat jetzt echt lange auf sich warten lassen xD
viel spass

Kapitel 12

Nicht viele haben bemerkt, dass ich nicht mehr bei bewusst sein bin, also geht um mich herum die Party weiter. Vielleicht wollten die ja auf das hinaus. Vielleicht wollten die ja, dass ich mich halb tot saufe, damit die mit mir machen können, was sie wollen, ohne dass ich mich gross dagegen wehren oder mich gar weigern könnte...Durchaus möglich! Diesen Typen hier kann man so wies aussieht echt alles zutrauen. Ich hab ja keine Ahnung warum manche von denen hier sind. Aber eins ist sicher: Absolut keiner von denen ist ein braves Engelchen. Die haben alle Dreck am Stecken. Okay.. Sam ist ne Ausnahme. Vielleicht schätze ich ihn nach der kurzen Zeit in der ich ihn kenne total falsch ein. Aber ich denke nicht, dass der gross was anstellen könnte.
Aber sonst... Oh Gott...
Als ich aufwache, liege ich in einem kleinen, mir vertrauten Zimmer. Neben mir liegt... BILL?! Ich stütze mich auf meine Ellenbogen, sodass ich ein wenig aufrechter liege. Oder sitze..? Wie auch immer...
Ich sehe ihn an. Bilde ich mir das nur ein? Mein Blick schweift im Zimmer umher. Das ist jedenfalls sein Zimmer!
Mein Kopf dröhnt.... Scheisse... So nen schlimmen Kater hatte ich lange nichtmehr! Ich halte mir den Kopf, setze mich auf und sehe Bill, der noch immer tief und fest schläft, an. Was mache ich hier? Haben wir etwa...... NEIN! Nein... Das bilde ich mir nur ein. Das kann alles gar nicht real sein. Die haben mich bestimmt wieder unter Drogen gesetzt... Dass ich Bill sehe ohne dass er da ist, ist ja nicht noch nie vorgekommen.
Ich sehe mich wieder im Zimmer um.
Oder träume ich?
Draussen ist es Dämmrig. Ich denke es wird bald hell.
Mein Blick wandert auf die Uhr... 21:32?! Nein, es wird bald Dunkel! ich hab den ganzen Tag durchgepennt!
Ein wenig irritiert von der Uhrzeit schweift mein Blick wieder durch das Zimmer. Keiner der G's ist anwesend. Wo die wohl sind? Wieder bleibt mein Blick auf Bill ruhen. Er regt sich nicht. Lebt der noch? Atmet er noch?! Und was ist gestern verdammt nochmal passiert???
Er macht die Augen auf. Nicht weit. Nur einen Spalt. Dann drückt er sie wieder zu und drückt sich seine Hände aufs Gesicht. Gott sei Dank, er lebt! Der hat bestimmt auch Schädelbrummen.

Ich stupse ihn an, denn ich kann mir immer noch nicht recht vorstellen das das alles gerade Realität ist.
Er reagiert erschrocken, zuckt richtig zusammen, fährt herum und sieht mich an.
"Tom?!" Er setzt sich auf.
Was.. Weiss der nix von mir?
"Ja?"
"Was machst du hier?" fragt er mich verwundert.
"Ich habe gehofft, du könntest mir das sagen..."
Bill betrachtet meinen immer noch halb nackten Körper und sieht an sich herunter. Er ist ebenfalls nur leicht bekleidet im Bett. Wieder sieht er mich an.
"... Haben wir etwa.." beginnt Bill, aber ich unterbreche ihn.
"Bill.. was ist passiert?? Was haben wir gemacht?!"
"Ehrlich, keine Ahnung! Ich hab nen Filmriss!"
"Was ist das letzte was du weisst?" will ich wissen.
"Ääh..."
...Stille...
Ich versuch ihm auf die Sprünge zu helfen.
"Denkst du es ist Zufall, dass wir beide zusammen hier liegen?! Wir haben nen ganzen Tag verpasst!"
"Ist doch scheiss egal!"
...?! Denkt der das wirklich?? Ich geh darauf aber nicht genauer ein. Ich will doch nur verdammt nochmal wissen was passiert ist ey!
"Denk genau nach..!"
"Also.. Ich weiss noch, dass die Jungs dich irgendwo hingeschleppt haben. Aber dann hat mir jemand ne Flasche über den Kopf gezogen... Mehr weiss ich leider nicht..."
"Was hatten die mit mir vor?"
"Woher soll ich das wissen?" solche Antworten 'liebe' ich...
Langsam werde ich nervös. Ich will wissen was die mit mir gemacht haben! Ich befürchte das Schlimmste..!

Wieder betrachtet Bill meinen Körper.
"Aber wenn du schon mal hier bist..." sagt er und grinst mich frech an.
"W..." bringe ich gerade noch heraus, aber er unterbricht mich.
Er legt einen Finger auf meine Lippen.
"Sschhh... Es wird dir gefallen..." flüstert er mir zu.
Völlig sprachlos und nicht begreifend was gerade geschieht sehe ich ihn an. Am liebsten würd ich jetzt aufstehen und weg von hier. Aber er hält mich davon ab. Mit seinem tiefen Bambi-Blick nimmt er mich Gefangen. Und ich bin ihm hilflos ausgesetzt. Ich kann mich kaum bewegen. Was hier geschieht, oder bald geschehen wird, ist total gegen meinen Willen. Aber trotzdem lasse ich es irgendwie zu. Bill lässt mir ja auch keine andere Wahl.

Er nähert sich meinem Gesicht. Mit einem Arm greift er um mich herum und hält mich fest.
Ich falle aus meiner halb sitzenden Position nach hinten und stütze mich wieder auf meine Ellenbogen. Ich fixiere ihn immer noch mit meinem Blick. Mir ist irgendwie gar nicht wohl bei der Sache.

Er lehnt sich über mich und liegt jetzt mit seinem Oberkörper auf meinem.
"Nein.." flüstere ich. ich habe nicht genug Energie um lauter zu sprechen. Es ist, als ob Bill mich aussaugt.
Er legt seine Hand auf meine Schulter und fährt mir damit über die Brust bis zum Bauch und lässt sie da auf meinen Muskeln ruhen.
"Bitte..." flüstere ich wieder.

Bill sieht mir immer noch tief in die Augen. Er hypnotisiert mich.
Er kommt näher. Schliesst seine Augen.. Und verschliesst seine Lippen mit meinen.
Gekonnt zwingt er mich dazu, ihm seinen Kuss zu erwidern. Langsam fährt seine Zunge über meine Lippen und bettelt um Einlass, bis sie auf mein Lippenpearcing trifft. Sie spielt damit. Bis ich langsam meinen Mund öffne. Doch sobald ich seine Zunge in meinem Mund fühle, breche ich den Kuss ab. Schnell drehe ich meinen Kopf zur Seite und sehe ihn dann wieder an. Das ging zu weit!
"Nein Bill!"
Doch er erwidert nur Flüsternd: "Du willst es doch auch.." und setzt den Kuss fort.
Er drückt mich sanft aufs Bett und drückt meine Arme neben meinen Kopf. Ich fühle mich gerade so hilflos. Ich kann meine arme unter seiner Kraft kaum mehr bewegen. Eine solch enorme Kraft hätte ich ihm nie zugetraut!
Er spielt mit meiner Zunge. Ich fühle sein Zungenpearcing. Aber wieder unterbreche ich ihn.
"Ich will das nicht!"
"Du weisst nicht was du willst..."
"Lass mich los! Geh runter von mir!"
Ich bin völlig kraftlos. Auch wenn er ein Leichtgewicht ist und ich deutlich muskulöser bin als er, ich komme nicht gegen ihn an.
"Entspann dich..." flüstert er. Er hebt sein Bein und steigt auf mich. Nun sitzt er auf meinen Hüften. Wieder versucht er mich zu küssen. Doch ich drehe meinen Kopf zur Seite.
"Hör auf dich zu wehren, du wirst es sowieso nicht schaffen." sagt er. Damit hat er wahrscheinlich nicht mal so unrecht...
Er legt seine Hände auf meine Wangen und dreht meinen Kopf zu sich. Meine Arme sind jetzt frei. Diese Gelegenheit muss ich nutzen. Also packe ich seine Handgelenke und drücke ihn weg von mir.

"Du machst da einen Grossen Fehler, Tom..." meint er.
"Bill, Ich will das nicht!!"
Er ballt seine Hände zu einer Faust und sieht mich an. Ich halte ihn immer noch fest.
"Das wirst du bereuen..!"
"RUNTER VON MIR DU SCHWUCHTEL!"
wieder grinst er.
"Und was willst du machen, wenn nicht?"
"ich.. ääh.. ich.."
"Na siehst du.." Er reisst mir seine Handgelenke aus den Händen.
Ich versuche ihn von mir runter zu schubsen. Warum schaffe ich das nicht?! Es kann doch nicht so schwer sein mich frei zu kämpfen..!
Er streichelt meinen Bauch und fährt mit seiner Hand immer weiter nach unten. Dabei grinst er mir immer noch genau ins Gesicht.
"VERPISS DICH MANN!" schon sichtlich verzweifelt versuche ich immer noch alles um von ihm los zu kommen. Endlich schaffe ich es, ihn vom Bett zu schubsen.
"Glaub mir Tom, du wirst es bereuen!"
Ohne den sich vom Boden aufrichtenden Bill weiter zu beachten, verlasse ich das Zimmer.

War das eben wirklich passiert? Wenn ja, dann ging das endgültig zu weit. Schluss aus. ich verlasse diese scheiss Schule! Da bin ich viel lieber zu Hause und stecke die Prügel von meinem Vater ein, die bin ich mir ja eh gewohnt.
Aber.. Bill kann mich doch nicht einfach so derart attackieren?!!
Obwohl.. Küssen kann er nicht schlecht.. Er muss echt geübt sein.
TOM! HÖT AUF DAMIT! DAS WAS EBEN PASSIERT IST HAT NIE STATTGEFUNDEN!
Ich hätte es gar nicht erst so weit kommen lassen dürfen..! Was, wenn das schlussendlich die ganze Schule weiss..?! Dann denken die sich das ich mit Jungs im Bett was anfangen kann! Was... NATÜRLICH NICHT DER FALL IST!!!
Immer noch halb nackt irre ich durch die verlassenen Schulgänge. Keine Ahnung wie meine Zimmernummer ist. Ich halte einfach Ausschau nach einer Schwarzen Tür mit einem Schild, auf dem Mittlerweile Levin, Mario, Sam und Tom zu lesen sein sollte.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich seit ich hier bin, mehr in Fremden Räumen aufhalte, als das ich in meinem Zimmer bin...
Das Krankenzimmer und Bills Zimmer hätt ich jetzt ohne Probleme gefunden...

Alles was ich mir jetzt wünsche ist, zu Hause zu sein...

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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Do Okt 07, 2010 11:30 pm

Kapitel 13

Schier endlose 5 Minuten wandle ich durch die Gänge. Kein Schwein lässt sich blicken. Wo sind die Bolz alle? Warum ist hier niemand? Hab ich was verpasst? Diese Schule wird immer unheimlicher irgendwie... Aber scheiss drauf, denn ich kann froh sein dass mich keiner zu Gesicht bekommt. Ich bin schließlich immer noch halb nackt. Ich hab zwar nix dagegen wenn Jemand meinen Geilen-Körper bestaunen will, aber ich will echt keine Grosse Aufmerksamkeit mehr erregen.

Aber endlich stehe ich vor der gesuchten Türe. Ich sehe sie an. So genau habe ich mir die Schnitzerei im Holz noch nie angesehen. Ich wüsste auch nicht warum, denn es ist um ehrlich zu sein langweilig, holz anzustarren. Als ob es irgendetwas Interessantes machen würde... Was denn schon.. Ein Kunststück? Vielleicht färbt es sich ja nach einer Weile des Betrachtens Grün? Vielleicht wachsen 2 Augen und ein Mund aus der Tür! Dann sieht es mich genervt an und sagt, ich solle es nicht so behindert anstarren.

Ich sehe mir das schwarze Schild an. Da steht 'Mario, Sam, Levin und Thomas'

THOMAS?! IST DIE WELT ZU BLÖD UM SICH ZU MERKEN DASS ICH 'TOM' HEISSE?! IST DAS SO SCHWER?! Das wird mich bestimmt noch mein ganzes Leben nerven, weil die Leute es einfach nicht in ihren Kopf bekommen wollen, dass Tom ein echter Name ist.

Vorsichtig öffne ich die Tür. Als hätte ich Angst vor dem, was sich dahinter verbirgt.

Ich trete ein und sehe mich um.

Da versucht gerade eine Ratte, den Mount-Clothing zu erklimmen. Das wir ne Ratte im Zimmer haben ist mir scheiss egal, denn ich habe keine Angst vor ihr. Ich habe eh schon entdeckt dass da drüben der passende Käfig zu dem Monstrum in Miniausführung ist.

Ich lege mich auf das einzige Bett das einigermasen Ordentlich ist und bei dem die Bettwäsche gefaltet auf dem Bett liegt. Ich schliesse aus dieser Feststellung, dass das mein Bett sein muss. Die anderen 3 sind schliesslich alle benutzt.

Ich lehne mich an die Wand und sehe mir das Abschiedsgeschenk meiner kleinen Schwester an. Dabei muss ich lächeln. Mein Krümelchen und ich. Das ist eines der wenigen Bilder, auf denen ich lache. Mein Emmaleinchen schützend in den Arm genommen. Sie klammert sich an meinen Hals und wir lächeln beide fröhlich in die Kamera.

Einmal hat es jemand gewagt, auch nur schon daran zu denken, ihr etwas an zu tun...!

Ich schliesse die Augen und denke zurück..

~~~~~~
"Hey du Penner!" hör ich ihn rufen.
Komisch, dass seine Stimme so ohne Hintergrundgeräusche ist. Sonst hört man die nur in Begleitung einer Schar Motorräder.
Ich drehe mich um. Da kommt er. Samuel.
Unbeeindruckt wende ich mich wieder dem Busfahrplan zu, den ich seit einigen Minuten studiere. Ich habe keine Ahnung welcher Tag heute ist oder wie viel Uhr wir es gerade haben, daher weiss ich auch nicht wo ich genau schauen muss.
"Schau mich an wenn ich mit dir rede du Wichser!" schreit er. Wooah er steht unmittelbar neben mir! Ich habe gar nicht bemerkt das er so nah gekommen ist..!
Doch ich ignoriere ihn weiter.
"Du schuldest mir noch Kohle!"
Ich sehe ihn ungläubig an, denn was der da von sich gibt stimmt kein bisschen.
Doch er hackt weiter.
"Ich will hier und jetzt 60 Euro von dir sehn, sonst passiert was!"
Dass der sich so was traut, so ganz ohne seine Gang. Die springen bestimmt bald aus der nächsten Gasse.
"Ich schulde dir höchstens ein Date mit meiner Faust" antworte ich genervt und drehe mich wieder zum Fahrplan.
"Hey du!" er boxt mich in die Seite "Ich hab damit gemeint dass du mir JETZT 60 Euro gibst oder es passiert was!"
Unbeeindruckt von dem vermeintlich schmerzhaften Schlag in die Seite wende ich mich wieder um und sehe hoch, dem Typen direkt ins Gesicht.
"Schämst du dich eigentlich nicht immer auf Jüngeren rum zu hacken?" grinse ich. "Das ist echt erbärmlich Alter." ich betrachte den Busfahrplan wieder, obwohl ich das jetzt eher mache um ihn nicht an zu sehen. " Du kannst einem leidtun..."

Schon werde ich von 2 anderen auf den Boden gerissen. Ich habs geahnt! Der erste Tritt ist der schmerzhafteste. Sie treten mich gegen meinen Bauch, meinen Rücken, mitten in den Schritt. Wo sie gerade treffen. Mein Schmerz ist ihre Befriedigung. Ich presse die Augen zusammen, fühle gleich darauf eine Faust auf meiner Nase. Mit voller Wucht schlägt mir jemand immer wieder ins Gesicht. Ich spüre, wie meine Lippe aufplatzt und meine Nase blutet. Wahrscheinlich werde ich davon auch ein blaues Auge haben. Aber auch das wird vorbei gehen. Diesen Schmerz der Prügel, die ich gerade kassiere, werde ich nur spüren, bis sie endlich aufhören mich zu schlagen. Dann ist es vorbei. Dann ziehen sie ab. Wie immer. Das weiss ich. Deshalb lasse ich es einfach über mich ergehen und stöhne bei jedem Tritt auf vor Schmerz. Ich weiss genau dass es nichts bringt wenn ich mich versuche zu wehren, denn das spornt sie nur an, weiter zu machen.
Nach einer Weile hören sie auf. Sie sehen mich an, belächeln mich. Grinsen darüber, dass sie es wiedermal geschafft haben, dass ich auf dem Boden liege und mich kaum mehr regen kann.

"Erinnerst du dich jetzt wieder an die Schulden, Kaulitz ?", grinst Samuel der direkt vor meinem Gesicht in die Hocke geht.
Ich öffne die Augen und sehe ihn an.
"Verpiss dich du Wichser..." versuche ich krampfhaft zu sagen. Meine Hand legt sich auf meine Nase und wischt das Blut, das aus ihr und aus der Lippe fliesst, ab. Ich krümme mich immer noch vor Schmerz. Mir ist so schlecht wegen der Tritte, die mein Magen zu spüren bekommen hat.
Er steht auf.
"Wenn das so ist, dann muss eben deine kleine Schwester daran glauben." grinst er.
Ich sehe zu ihm auf.
"Du wagst es einmal auch nur in die Nähe von ihr zu kommen, und du bist tot!" drohe ich ihm.
Doch er lacht nur darüber.
"Wo sie wohnt weiss ich ja.."
Wenn ich jetzt nur aufstehen könnte, ich würde ihn in der Luft zerfetzen. Wenn der echt auf die Idee kommt jetzt zu mir nach Hause zu gehen und Emma anfasst, dann, schmerz hin oder her, bring ich ihn um! Was er mit mir macht ist mir scheiss egal, aber Emma hat er verdammt nochmal nicht anzufassen!
Ich stütze mich auf meinen Ellbogen und halte mit der anderen Hand meine Nase, taste sie ab um zu schauen ob etwas gebrochen ist. Und.. Nein.. Zum Glück ist noch alles ganz. Ich versuche mich auf zu setzen, jedoch werde ich äusserst unsanft wieder zurück auf den Asphalt gedrückt.
"Schön liegen bleiben, Kaulitz!"
Samuel drückt mich mit diesem Befehl mit seinem Fuss zurück auf den Boden, während die anderen Beiden meine Taschen nach meinem Geldbeutel durchsuchen.
Samuel steht auf meinem Hals, damit ich auch ja nicht aufstehen kann.
Als die anderen beiden meinen Geldbeutel gefunden haben, den Inhalt an sich genommen haben und es wieder neben mich geschmissen haben, geht auch Samuel wieder von meinem Hals runter. In diesem Augenblick reisse ich ihn am Bein um und schlage seinen Kopf immer wieder auf den von mir schon blutigen Asphalt.
"WENN DU MEINER SCHWESTER AUCH NUR EIN HÄRCHEN KRÜMMST BRING ICH DICH UM!"
Er hält sich einfach seinen Kopf. Er wehrt sich nicht. Aber nicht aus demselben Prinzip wie ich. Was kann ich ihm denn schon anhaben, nachdem die mich so geschwächt haben? Nein- er wehrt sich nicht, weil er schlichtweg nicht kann. Er hat Angst, wenn man ihm zu nahe kommt. Deshalb hat er immer mindestens 2 seiner wandelnden Monster-Kästen dabei, die sich als Gang-Mitglieder bezeichnen.
Als ich merke wie er richtig hilflos wird, weil seine beiden voll-hirnis zusehen wie ich gerade ihren Anführer verletze und einfach nichts tun, lasse ich ihn liegen, rapple mich gequält auf, nehme meinen Geldbeutel und laufe gebückt weg von ihnen. Ich müsste eigentlich einen Bus nehmen um nach Hause zu kommen, aber da es schon dunkel war, wahrscheinlich sogar mitten in der Nacht, musste ich wohl oder übel zu Fuss den Heimweg finden.
Aber eins ist sicher, und das wird auch immer so bleiben: ich werde niemals zulassen das Emma irgendetwas angetan wird...

~~~~~~~~~~~~~~~

ich öffne meine Augen wieder und sehe mir das Bild wider an.
Ich hab mir geschworen dass ich sie beschützen werde.. Aber wie soll ich das von hier aus anstellen? Sie ist nicht sicher vor Samuel! Wer weiss auf was für perverse Gedanken der kommen wird?? Was nützen ihr die auswendig gelernten Nummern von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen, wenn sie nicht weiss wie ein Telefon funktioniert?!
Dabei hätte ich mir echt mehr überlegen können...

Wieder denke ich zurück.

~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich stehe mit Emma vor dem kleinen, alten und doch vertrautem Haus. Sie drückt sich an mir. Sie hat Angst. Ich nehme sie auf den Arm. Gleich schlingt sie ihre Arme um meinen Hals und drückt ihr Gesicht an meine Schulter.
Ich beobachte ein wenig geschockt das geschehen vor mir.
"Tomii was machen diie??" fragt meine kleine Schwester hörbar verwirrt. Sie versteht das alles gar nicht. Sie ist ja noch soo klein...
"Schau nicht hin Krümel.." flüstere ich beruhigend.
Ich weiss nicht warum ich mich nicht vom Fleck bewegen kann. Wahrscheinlich weil ich genauso unter Schock stehe. Ich begreife selber nicht recht dass das gerade wirklich passiert ist.
Vor unseren Augen.. Ist Oma einfach zusammengebrochen... einfach so... Oma.. unsere geliebte Oma... Wir haben sie über alles geliebt.. Emma und ich haben sie oft besucht, nachdem ich Emma vom Kindergarten abgeholt habe. Sie hat sich immer so sehr über uns gefreut... Immer.. Sie hat immer gelächelt als sie uns kommen sah.. Hat dann immer einen besorgten Spruch über meine überaus schlanke Statur gesagt.

"Ach Tom, schau mal wie mager du wieder bist... Denkst du ich sehe nicht, wie dünn du bist? Auch wenn du Festzelte als Kleider an hast.. Ich koche dir was. Was willst du denn? Du musst mehr essen Junge..."

Und zu Emma sagte sie dann:

"Meine kleine, süsse Emma. Erst gerade warst du noch soo klein. Du wirst immer grösser! So ein hübsches kleines Mädchen wie dich findet man nicht überall!"
Dann hat sie sie immer hochgehoben und herumgewirbelt.
Sie war noch so fit... und jetzt... ist sie tot...
Vor unseren Augen einfach zusammen gebrochen... gestorben an einem Herzinfarkt...

"Tomii is habe Angst..."
"Sschh Krümelchen.. keine Angst.. Oma ist jetzt an einem besseren Ort..."
Ich selber glaubte nicht daran, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt, dass da etwas ist, das man als 'Besseren Ort' beschreiben könne. Aber im Kopf einer damals 3 oder 4 Jährigen ist die Vorstellung, dass man einfach nicht mehr da ist, nicht vorstellbar.
Ich weiss, es ist für ein Menschliches Gehirn an sich sowieso nicht vorstellbar dass irgendwann einfach 'Nichts' mehr ist. Aber ich will Emma auch nicht noch mehr verwirren als sie sonst schon ist.

Ich spürte wie sie in meinem Arm zitterte. Also beschloss ich, nach Hause zu gehen und nicht länger mit an zu sehen, wie sie Oma ohne Erfolg versuchten, wieder zu beleben.
Es wäre auf jeden Fall von Vorteil gewesen, wenn ich gewusst hätte, was man macht, wenn ein Mensch einfach ohne jede Vorankündigung in sich zusammensackt. Ich weiss was von stabile Seitenlage, Herzmassage und Atemspende, aber ich habe keine Ahnung wie ich das machen müsste.. Als 14 Jähriger konnte ich das nicht. Jetzt, als 16 jähriger, könnte ich es sehr wahrscheinlich immer noch nicht. Ich habe mir lange selber die Schuld für ihren Tod gegeben. Aber nun denke ich anders darüber. Ich konnte nicht mehr machen als einen Krankenwagen rufen. Ich war verdammt nochmal erst 14 Jahre alt! Und ich stand unter Schock...

Tage später sollte Emma von mir wissen, was sie tun müsse, wenn wieder eine Oma zusammensackt. Natürlich meine sie nicht nur Omas, sondern alle, aber das Wort 'Oma' hatte sich in den letzten paar Tagen in fast jedem Satz von ihr eingenistet. Sie hat Probleme damit, zu verarbeiten, was passiert ist.
Aber da ich selber nicht wusste was man machen müsse, habe ich ihr die Notfallnummern aufgeschrieben und sie mit ihr auswendig gelernt. Sie konnte schon recht Gut Zahlen unterscheiden. Keine Ahnung wie sie das geschafft hat, denn das ist echt früh für ein Kind ihres Alters.
Nachdem sie die Nummer der Polizei, des Krankenwagens, der Feuerwehr und tatsächlich auch meine Handynummer auswendig wusste, fertigte ich mit ihr ein Schild an. Sie malte ein Krankenwagen, ein Polizeiauto, ein Feuerwehrauto und mich, und ich schrieb daneben die Nummern.
Dabei habe ich aber wie gesagt nicht bedacht, dass sie nicht weiss wie ein Telefon zu bedienen ist. Sie weiss lediglich wie man einen Anruf entgegen nimmt.

Nach diesem Erlebnis waren wir beide noch mehr für einander da als sonst schon. Sie is manchmal mein ein und alles. Mein Stern in der Dunkelheit. Mein Krümelchen halt...
~~~~~~~~~~~~~~~~

Wieder mache ich die Augen auf.
Sie ist soo weit weg....

Da kommt mir die Erinnerung, als ich zum ersten Mal von ihr erfahren habe.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ich war knapp 11 Jahre alt. Ich spielte gerade auf meiner ersten richtigen Gitarre. Sonst hatte ich immer nur Akustische Gitarren gespielt.
"Tom?"
Ich sehe auf. Ich sehe meine Mutter, wie sie mich glücklich anlächelt.
"Ja?" antworte ich.
"Kommst du mal bitte? Papa und ich müssen dich was fragen."
Ich stellte meine Gitarre hin und ging mit ihr mit. Sie setzten sich an den Küchentisch und ich setzte mich neben sie.
"Hab ich irgendetwas angestellt?" ja hatte ich, aber ich hoffte fest, dass sie es nicht bemerkt hatten.
"Nein kleiner.." erwiderte mein Vater lächelnd.
"Was ist denn?" fragte ich.
"Was würdest du denn von einem kleinen Schwesterchen oder Brüderchen halten?" fragte mich meine Mutter.
"Warum?" ich war verwirrt, denn ich hatte damit gerechnet dass ich für das versehentlich eingeschlagene Fenster bestraft werden würde.
"Sag erstmal, was würdest du davon halten?"
"Ich hätte gern einen kleinen Bruder!" lächelte ich und dachte schon an wilde Abenteuer, die ich mit einem kleinen Bruder erleben würde. Wie wir gegen wilde Monster kämpften, im Krieg blutrünstige Zombies abschlachteten und Orsk, wie aus Herr der Ringe, ab metzelten. Ich sah auch schon vor mir, wie wir Mädchen verarschten, denn zu dem Zeitpunkt hatte ich zwar schon eine Freundin, aber Jungs waren mir immer noch lieber.
Meine Eltern lächelten.
Ich verstand immer noch nicht richtig warum sie das fragten. Ich kam nicht auf die Idee, dass meine Mutter schwanger sein könnte, denn ich wollte mir nicht vorstellen dass meine Eltern Sex miteinander gehabt haben.
"Warum?" fragte ich nochmals.
"Du bekommst ein kleines Brüderchen oder Schwesterchen" lächelt mein Vater.
"Adoptieren wir eins?" Dumme Frage, wenn ich es mir heutzutage so überlege..
"Nein" lachen die beiden, "deine Mutter ist schwanger! Hier drin ist ein Baby." und mein Vater streicht ihr mit der Hand über den Bauch.
Ich habe mich tierisch über diese Nachricht gefreut.
Diese Freude hat sich bis jetzt noch nicht Groß verändert, denn meine Schwester bedeutet mir einfach alles.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Noch in Erinnerungen schwälbend lege ich mich hin, denn trotz allem tut mir mein Kopf immer noch saumässig weh.
Nach einer Weile, in der ich komplett in mir versunken bin, schlafe ich ein.

________________

heyyy leuteee ^^
Würd mich über Kommis freuen =)
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Re: Visionen von dir..

Beitrag von LittleHumanoid.x3 am Mi Jan 19, 2011 2:03 am

das nächste Kapi hat extreeem lange auf sich warten lassen
soohoohoooorryyyy =)
deshalb gibts jetzt ein hoffendlich spannendes Kapi ^^
Ich verzichte hier auf betalesen geht mir zu lange bis ich s on stellen könnte haha
viel spass beim lesen <3
*kissen und kekse verteil*
_______________________________

Kapitel 14

Ich spüre eine kleine Hand auf meiner Schulter die mich wach rüttelt. Müde öffne ich meine Augen. Es ist mitten in der Nacht. Ich liege auf einem Sofa. Mir gegenüber steht ein Fernseher. Ich bin in einem Wohnzimmer. Äh.. Kann das tatsächlich sein?!
„Was zum..“ Ich seh mich um. „Wo bin ich?“ frage ich verwundert und leicht verwirrt.
„… Bei miil.. Zu Hause..!“ höre ich die verwunderte Stimme eines kleinen Mädchens.
Ich sehe sie an. Emma.. Emma..! EMMA!!
Ich schiesse auf, hebe sie hoch und drehe mich im Kreis vor Freude. Das war alles nur ein Traum! Das war alles nicht echt! Ich hab mein Emmaleinchen bei mir!
Ich hab doch gewusst, dass mein Vater nicht einfach wortlos verschwinden könnte… Es war alles nur ein Traum! Es war alles nur ein Traum!
Emma kichert, sieht total fröhlich aus.
„Tomii was ist denn?“ lacht sie.
„Nichts süsse ich bin einfach glücklich dich zu sehen!“ strahle ich sie an.
Ich kann es grade kaum glauben. Was für ein Traum.. Es war so realistisch.
„Hast du gut geslafen?“ fragt sie mich als ich sie absetze.
„Jaja ich hatte `nen komischen Traum aber das macht nichts… Und.. Warum bist du eigentlich noch wach?“
„Is konnte nist slafen...“
„Wo sind denn Mom und Dad?“ frage ich sie während ich mich nochmal umsehe, um mir wirklich sicher zu sein, dass wir alleine sind. Denn das Haus kommt mir so verlassen vor. Kein schnarchen von meinen Eltern ist zu hören. Komisch…
„Weiss is nist… Sie sind einfas weg gegangen…“
„Wann denn?“
„Vol 2 Tagen…“
.. Die sind einfach abgehauen? Warum hab ich das nicht mitgekriegt?
„Haben sie nicht gesagt wo sie hin sind?“
„Nein..“
… Aha…
Und was mach ich jetzt? Alleine hier bleiben mit Emma?

Ich höre Schritte. Sie kommen von Draussen. Mein Blick richtet sich gegen die Haustür.
„..Schh..“ flüstere ich Emma zu, während ich meinen Zeigefinger auf meine Lippen lege, was bedeuten soll, dass sie still sein soll.
Mir wird mulmig. Das sind nicht die Schritte unserer Eltern. Ich weiss genau wie die sich anhören. Meine Mutter hat immer klappernde hohe Schuhe an, damit sie grösser wirkt. Und mein Vater hat einen festen, stampfenden Schritt. Doch diese Schritte von draussen sind mir unbekannt.
Ich sehe einen Schatten unter der Tür. Die Laterne vor dem Haus lässt jemanden einen Schatten werfen. Das bedeutet… Jemand steht direkt davor!
Schnell nehme ich Emma bei der Hand und renne mit ihr die Treppe hoch.
„Tomii..“ flüstert sie. Sie versteht nicht warum ich so reagiere. Ich hab auch nicht vor es ihr zu erklären. Sie soll keine Angst bekommen.
„Schh..“ flüstere ich wieder.
Wir stehen noch im Gang. Daran grenzen 5 Räume. Zwei Badezimmer, Emmas Zimmer, das von mir und das unserer Eltern.
Ich beobachte das Geschehen unterhalb der Treppe. Ich kann hören wie sich jemand am Schloss zu schaffen macht.
Ich nehme Emma auf den Arm und sehe sie an. Sie sieht verwirrt aus. Ich flüstere ihr ins Ohr: „Du musst jetzt ganz still sein Krümel.“
Sie nickt.
Schon richtet sich mein Blick wieder auf das Geschehen unterhalb der Treppe.
Ich nehme an, es wird nichtmehr lange gehen bis wir nichtmehr alleine im Haus sind. Ein wenig ratlos sehe ich mich um. Kein Telefon. Und wo ist mein Handy? Nie ist es da wenn man es braucht!
Gut, ich will jetzt nicht den Helden spielen, denn sonst ist meine kleine Emma auf sich allein gestellt. Ich als grosser Bruder muss sie beschützen. Also beschliesse ich, dass wir uns in mein Zimmer zurückziehen werden.
Ich öffne meine Zimmertür. Alles sieht aus wie immer. Das Bett ist halbwegs ordentlich gebettet, ein paar Klamotten liegen auf dem Boden, die Gitarren stehen neben dem Schrank, aber sonst ist mein Zimmer einigermassen aufgeräumt.
Mit Emma auf dem Arm verriegle ich die Tür von innen. Ich versuche es so leise wie möglich zu schaffen. Unser unerwünschter „Gast“ soll nicht darauf Aufmerksam werden dass wir hier oben sind.
Ich setze Emma auf mein Bett.
„Tomii was passielt hiel?“
„Das kann ich dir nicht sagen Krümel… Aber du musst jetzt leise sein ja?“
„Ich will das Mami hiel ist…“
„Ich weiss süsse… Aber sei jetzt still ja?“ flüstere ich mit einer einigermassen beruhigenden Stimme. Das fällt mir schwer, denn ich selber bin ganz und gar nicht ruhig! Mein Puls rast! Ich habe kein Handy hier, also kann ich keine Hilfe rufen. Wir haben im Umkreis von 40 Metern keine Nachbarn, die mich hören könnten, wenn ich aus dem Fenster um Hilfe rufe.
Und das Einzige was ich hier oben habe, womit ich mich gerade zu verteidigen weiss, sind die Marshmallows in meiner Schublade. Soll ich den Typen mit Marshmallows bewerfen? Dann wird der bestimmt Angst bekommen..!
Was red ich denn da? DAS IST EINE ERNST ZU NEHMENDE SITUATION!!!
„Tomii…“
Ich sehe zu Emma die mich vom Bett aus ansieht.
„Is habe Angst…“
Tröstend nehme ich sie auf den Arm.
„Keine Angst Krümel… Ich bin da… Ich beschütze dich…“
Sie klammert sich an mich und vergräbt ihr Gesicht gleich in meinem Hals. Das macht sie immer wenn sie Angst hat. Ich denke das gibt ihr ein wenig Sicherheit und beruhigt sie. Sowas würde sie weder bei meinem Vater, noch bei meiner Mutter machen. Ich ziehe sie mehr als die beiden gross, hab ich manchmal das Gefühl. Ich war der, der immer für sie da war, der ihr die Welt zeigt, wie sie ist. Ich denke, zu mir hat sie grosses Vertrauen.
Ich versuche mich zu beruhigen, atme jedoch immer noch ein wenig hektisch.
Mein Blick ist starr gegen meine Tür gerichtet.
Ich höre, wie sich unten die quietschende, schwere Haustür öffnet. Ganz langsam. Das macht mich in meiner Vermutung nur noch schlüssiger, dass das auf jeden Fall ein Einbrecher sein muss.
Ich hoffe Emma schläft bald ein. Dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass sie anfängt zu weinen oder dass sie Angst hat. Dann kann ich mir Gedanken darüber machen, wie wir hier raus kommen.
Doch ich denke nicht dass das bald der Fall sein wird.

Unten höre ich, wie unser Glasschrank in dem wir unsere Silbersachen und Kostbaren Schmuckstücke ausgestellt haben, eingeschlagen wird. Ich zucke ziemlich zusammen. Auch Emma erschrickt. Sie klammert sich noch fester an mich und beginnt leicht zu zittern.
„Tomii..“ flüstert sie ängstlich.
Ich kann ihr aber nicht darauf antworten. Zu fest arbeitet mein Gehirn an einem möglichen rettenden Weg.
Mir egal wenn die uns ausrauben, Hauptsache mein Krümelchen bleibt unverletzt.

Der Einbrecher unten räumt den ganzen Inhalt des Schrankes ab. Ich hoffe der Schrank erfüllt seinen Zweck. Der steht nur da, damit die Einbrecher dann denken, sie haben alles.
Doch so wies aussieht gibt sich der da unten damit nicht zu frieden. Ich höre wie er alle Schubladen auf reisst und sich durch unsere Sachen wühlt.
Jetzt höre ich Schritte die die Treppe hoch kommen. Es sind zwei Einbrecher! ZWEI! Wie soll ich mit denen fertig werden?
Okay Tom. Jetzt bloss nicht in Panik geraten. Du wirst es schon schaffen hier raus zu kommen.
Ohne es zu merken laufe ich ein paar Schritte rückwärts. Ich wende meine Augen aber nicht von der Tür ab. Was mache ich wenn der hier rein will? Dann ist abgeschlossen. Gut. Erste Hürde. Doch dann weiss der dass wir hier sind. Dann wird der alles tun um hier rein zu kommen!
Äähm.. Ääähhm….

Die Schritte sind jetzt unmittelbar vor meinem Zimmer hörbar. Ich bin an der Wand angekommen und knalle mit dem Fuss dagegen. Ich halte Emma ein wenig fester und halte die Luft an. Ich hoffe das hat er nicht gehört.
Er geht weiter. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der hier rein kommt.
Aus dem Fenster klettern kann ich nicht.
Ich sehe Emma an. Sie zittert immer noch.
„Emma..“ flüstere ich kaum hörbar. „.. Setz dich in den Schrank. Versteck dich da und sei Mucksmäuschen still. Ich bin bei dir süsse… Hab keine Angst…“
Sie nickt. Mit ihr auf dem Arm schleiche ich zu meinem Schrank. Ich glaube sie hat längst begriffen was hier ab geht. Sie ist zwar erst 5, aber dumm ist sie nicht.
Ich öffne eine Schranktür und setze sie rein. Noch einmal deute ich sie mit meinem Zeigefinger auf meinem Mund darauf hin, dass sie ja ruhig sein soll. „Schh..“ Sie sieht mich an und nickt nochmal. Ihr steht die Angst klar ins Gesicht geschrieben. Ich lege einen grossen Pullover über sie und schliesse die Schranktür. Ich weiss sie hat Angst im Dunkeln. Aber ich hoffe dass sie es schafft still zu sein. Schon ein husten kann ihr Versteck aufdecken.
Und wo soll ich hin? Ich brauche eine Waffe. Irgendwas, womit ich mich verteidigen kann. Wieder sehe ich mich um. Mein Blick fällt auf eine meiner Gitarren. Doch noch bevor ich mich auf sie zu bewegen kann höre ich, wie jemand an meiner Tür rüttelt. Es ist zu spät. Schnell stelle ich mich an die Seite des Schrankes, so, dass man mich nicht gleich sehen kann. Ich zittere vor Aufregung. Was mach ich jetzt bloss?
Ich höre eine Stimme: „Hey! Hier drinn ist jemand!“
Ich zucke mächtig zusammen. Und aus dem Schrank höre ich ein leises Wimmern. Bitte Krümel, sei still, die dürfen dich nicht hören… Bitte…
Die Stimme klingt wie die eines 25 bis 30 jährigen Mannes.
Die Schritte des zweiten kommen näher. „Geh rein!“ diese Stimme klingt eher nach einem so etwa 19 oder 20 jährigen Mann.
Und ich bin bloss ein 16 jähriger, wahrscheinlich nicht genügend starker grosser Bruder eines 5 jährigen Mädchens das ängstlich im Schrank sitzt und darauf vertraut das ich alles wieder in Ordnung bringe. Gegen die da draussen komm ich nicht an.

Sie rütteln an der Tür. Wieder macht sich einer am Schloss zu schaffen. Mein Schlüssel steckt noch. Ich schaue hinter dem Schrank hervor in Richtung Tür. Ein Blatt wird unter dem Schlitz am Boden durchgeschoben. Hm.. Versteh ich nicht..
Das ist ein stinknormales Blatt Papier.
Jetzt bewegt sich mein Schlüssel. Er wird aus dem Loch geschoben! Und jetzt fällt er direkt auf das Papier. Nun können sie ihn bequem unter dem Türspalt hervor ziehen! Scheisse! Die kommen gleich hier rein!!

Mein Puls beschleunigt sich. Wieder verstecke ich mich hinter dem Schrank. Ich drücke mich an ihn so fest ich kann.
Ich höre wie der Schlüssel ins Schloss gesteckt wird und im Schloss umgedreht wird.
Emma halt dir die Ohren zu, bitte hör nicht mit!
Ich drück meine Augen zu, zittere am ganzen Körper.
Ich höre wie die Tür sich öffnet und 2 Männer eintreten.

„Sicher dass hier jemand ist?“ fragt der Jüngere.
„Ja ich hab ne Stimme gehört vorhin, also sind vielleicht auch 2 da.“ erwidert der Ältere.
Sie haben mich noch nicht entdeckt. Ich halte die Luft an.
Ich höre Emma ängstlich wimmern. Nein Krümel sie hören dich doch!
„Hast du das gehört?“ fragt der jüngere und geht auf den Schrank zu.
NEIN!
„Da ist jemand im Schrank!“ antwortet der Ältere und öffnet die Schranktür.
SCHEISSE WAS MACH ICH JETZT?!
Emma sitzt zitternd im Schrank, die Arme über den Kopf gelegt und halbwegs mit dem Pulli zugedeckt. Als sich die Schranktür öffnet schauen den beiden Männern zwei dunkelbraune ängstliche Kinderaugen entgegen. Emma beginnt zu weinen.
„Ach sieh mal an ein kleines Mädchen.“ Grinst der ältere wieder.
Ich kann mich gar nicht bewegen, aber ich will doch eingreifen! Ich will sie doch beschützen!
Der andere packt Emma am Arm und zieht sie aus dem Schrank. „Komm mal her Kleine!“
„Neiiinnn!“ schreit Emma immer noch weinend.
Ich hole tief Luft. Ich will was sagen. Aber ich kriege kein Wort raus!
„Nein! Lass mis loos!!“ fleht Emma unter Tränen.
„Schnauze halten kleine!“ sagt der, der sie am Arm hält. Er hebt sie hoch.
KEINER FASST MEINE KLEINE SCHWESTER AN!
„Lass sie los du Wichser!“ rufe ich. Ich reiss meine Augen auf. Hab ich das grad wirklich gesagt? Jetzt gibt es kein Zurück mehr.
Ich komme hinter dem Schrank hervor und sehe den beiden direkt in die Augen.
Beide sind schwarz angezogen. Der ältere der Beiden hat Braune, kurze Haare und trägt eine schwarze Mütze darüber. Der Jüngere, der der Emma fest hält, ist etwas kleiner als der andere und hat auch braune Haare. Seine jedoch sind etwas länger. Nicht ganz so lang wie Emmas schulterlange goldene Haare, Aber auch nicht ganz so kurz wie die des Älteren Typen.

„Tomii!!!“ schreit Emma unter Tränen.
„Da ist ja noch einer!“ bemerkt der Ältere und sieht mich grinsend an.
„Ja das bin ich und ihr beiden Penner lasst jetzt auf der Stelle meine Schwester los!“
Die beiden lachen nur dumm.
„Haha! Du willst uns sagen was wir zu tun haben?“
Der Alte zückt ein Messer und richtet es gegen mich.
„Willst du das wir ihr weh tun?“ und jetzt richtet er es gegen Emma.
Ich verstumme. Ich habe keine Ahnung was ich jetzt machen soll. Ich starre ihn nur an.
Emma sieht mich an, wird dann vom anderen aus dem Zimmer gezerrt.
„Tooommm!!!“ hör ich sie rufen.
Ich will ihr nach gehen, doch ich spüre das Messer auf meiner Brust.
Der Mann vor mir ist etwa ein Kopf grösser als ich. Ich bin ja schon gross, aber ER... Boah.. Wie kann man nur soooo gross sein..?!
„Lassen Sie meine Schwester los!“
Das klingt so jämmerlich… Ich kann gar nichts machen!
Ich höre wie mein Krümelchen unten nach mir schreit. Ich fühl mich grad so hilflos!
„Halt die Schnauze kleiner!“ mahnt der Typ mit dem Messer und zwingt mich, mich aufs Bett zu setzen.
„Was macht der mit ihr?!“
„Sie kommt mit uns mit!“ bekomme ich als Antwort.
„NEIN! DAS LASS ICH NICHT ZU!“ wiederspreche ich und will aufstehen. Doch der Typ drückt mir das Messer an den Hals.
„WENN SIE IHR AUCH NUR EIN HAAR KRÜMMEN BRING ICH SIE UM!“ drohe ich den Tränen nah.
„Sagt der kleine unbewaffnete Junge zum Mann mit dem Messer.“ Grinst der Typ. Er hat so ein dreckiges Grinsen. Ich hasse es!
Ich hab grad Panik. Angst um mein Leben. Und noch mehr, Angst um meine Schwester!
Er drückt er mir das Messer an die Kehle.
„Und wenn du jetzt nicht machst was ich dir sage bist du tot, kleiner!“
Ich schlucke nur.
Ich will nicht dass sie Emma weh tun…
„Lasst mich wenigstens zu meiner Schwester… bitte… Ich tu was ihr wollt, aber lasst mich bei ihr sein…“
Unten höre ich ein kreischen. Als ob er ihr unten etwas an tut!
Ich schrecke auf und steh auf. „EMMA!“
„Hinsetzen!“ ich spüre wie das Messer in meinen Bauch eindringt. Alles was ich von mir geben kann ist ein dumpfes stöhnen und ein schmerzverzerrtes Gesicht. Erschrocken sehe ich an mir runter, da hin, wo das Messer steckt. Es dringt Blut durch mein weisses T-Shirt. Mir wird schwindlig.
Das letzte, das ich noch wahr nehme, ist, dass Emma immer und immer wieder meinen Namen schreit. Dann kippe ich um. Immer und immer wieder sticht der Typ auf mich ein.
„Tooom!! Toooommmm!!! Tooooommmmmm!!!!“


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das war ja mal ein Kapi xP ist entstanden als ich schlaflose Nächte hatte xP also wundert euch niht wenn es vielleicht exremere schreib- oder Logikfehler hat :S
ich hoffe es ist trotzdem spannend gewesen ^^
würd mich über reviews freuen =)
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